Das Notwendigste ist das Tempo

Hörtipp +++ heute um 15.30 auf Ö1 +++ dann 7 Tage online hier.

Das Notwendigste ist das Tempo.
Was Geschwindigkeit für Musik- und Tanzprofis bedeutet

Adela Liculescu

« Das Notwendigste und das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo », schrieb Mozart 1777 seinem Vater. Das gilt immer noch für alle Musik- und Tanzbegeisterte, ob Klaviervirtuosin oder DJ, Flamenco-Choreograf oder TikTok-Tänzerin, Radiomoderator oder Musikforscher.
Tempo ,Tempo! Wie schnell können aber MusikerInnen überhaupt spielen? Können sie mit Beethovens verrücktem Metronom mithalten? Ist schneller immer spannender? Wie üben VirtuosInnen der Musik und Tanz die Geschwindigkeit? Was passiert in ihrem Körper, in ihrem Kopf, wenn das Tempo rast? Warum hören Menschen so gerne Musik mit 120 « beats per minute »? Ist die Musik dazu verdammt, immer flotter zu werden? Eine Recherche in verschiedenen Bereichen des Kulturlebens.

https://oe1.orf.at/programm/20200825/608939/Schwerpunkt-Tempo-Leben-mit-Geschwindigkeit

Wer Insolvenzen verwaltet

Etwas ganz Anderes heute auf Ö1, um 15.30 Uhr in der Sendung Moment. Hier geht es zum Livestream: oe1.orf.at.

Warten auf die Pleitewelle. Die Menschen hinter den Konkursverfahren

Kommt eine Pleitewelle, füllen sich ihre Auftragsbücher. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Unternehmen in eine Schieflage geraten. Sie müssen sich rasch einen Überblick verschaffen, um die richtige Entscheidung zu treffen: Ist das Unternehmen noch zu retten oder ist die Schließung nicht mehr zu vermeiden? Zwischen Geschäftsbilanzen und Gesetzen kämpfen die Insolvenzverwalter und -verwalterinnen für das Recht der Gläubiger und Gläubigerinnen, ihr Geld zurückzubekommen. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren, Hirnschmalz ist gefragt. Müssen sie auch die Augen vor dem menschlichen Leid verschließen können, das mit einem wirtschaftlichen Scheitern einhergeht? Wie gehen sie mit dem alten Leichenfledderer-Image ihres Berufs um? Was wissen Insolvenzverwalter und Verwalterinnen über Unternehmen, das wir nicht wissen?

oe1.orf.at/programm/20200608/601042/Wer-Insolvenzen-verwaltet

Heute: Das Geheimnis hinter den Skateparks

Heute um 15.30 Uhr wird meine Geschichte gesendet. Im Ö1 und hier: oe1.orf.at

Das Geheimnis hinter den Skateparks
Wie man Skateanlagen baut

Hinter den Betonlandschaften für Skater – den Stadtbewohnern wohlvertraut – steckt mehr, als die meisten von ihnen wissen, so sie nicht der « Szene » angehören. Physikalische und philosophische Überlegungen, der Anerkennungskampf einer Sportart zwischen Kinderspiel und olympischer Disziplin, Skater, die Baumeister werden, Bürger, die die Stadt mitgestalten wollen, der Trotz gegen die Legalität und der ewige Streit über die optimale Zusammensetzung von rails, curbs und banks für den perfekten flow.
Ein Blick hinter die Kulissen der Entstehung von zwei neuen Skateparks in Wien. Der eine wurde von der Gemeinde beauftragt, der andere wurde von Skatern selbst errichtet – ganz nach dem Prinzip des D.I.Y. – das steht für « do it yourself ».

Ein D.I.Y.-Skatepark in Wien

Jugendarbeit goes online

Ein Hörtipp für Mittwoch auf Ö1.

Wenn der digitale Raum Jugendzentren ersetzen muss

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie bereiten insbesondere jungen Menschen eine harte Zeit. Die Langeweile macht sich in den Wohnungen breit, die sozialen Probleme häufen sich. Gleichzeitig sind seit 13. März die Jugendzentren geschlossen. Um weiter für die Kinder und Teenager zur Verfügung zu stehen, haben manche Einrichtungen ihren Betrieb völlig auf digitale Jugendarbeit umgestellt, wie etwa die Wiener Jugendzentren. Zwischen Musikvideos und Beratung via Webchat: Die Jugendarbeiter und -arbeiterinnen stellen auf die Kommunikation via soziale Netzwerke um. Dabei geht es nicht um das Sammeln von Likes, sondern um das Angebot von Unterstützung. Letztlich ist es ein Prinzip der offenen Jugendarbeit, Angebote an die Lebenswelten der Heranwachsende anzupassen. Zu deren Lebenswelten gehören seit langem auch Instagram, TikTok und Discord.

oe1.orf.at/programm/20200408/594819/Jugendarbeit-goes-online

 

Beruf: GerichtsdolmetscherIn

Hörtipp für heute, 15:30 Uhr, auf Ö1! Mein « Moment » zum Beruf der GerichtsdometscherInnen.

Rechtsjargon und Schimpfwörter zwischen zwei Sprachen
Sprachvermittler vor Gericht

Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann werden sie kaum wahrgenommen. Jedoch sind die GerichtsdolmetscherInnen unentbehrlich für eine funktionierende Justiz. Trauungen, Scheidungen, Unternehmensgründungen, Unfälle, Straftaten… Die SprachvermittlerInnen stehen Menschen in den entscheidendsten, oft extrem emotionsgeladen Situationen ihrer Leben zur Seite und müssen stets neutral bleiben. Auf Anhieb übersetzen sie so präzis wie möglich, und zwar alles – vom juristischen Fachjargon über diverses technisches Vokabular bis hin zu Umgangssprache und Schimpfwörtern. Auch das Unübersetzbare muss vermittelt werden – denn es geht um den Rechtsstaat.

oe1.orf.at/programm/20200217/588865/Beruf-GerichtsdolmetscherIn