Jugendarbeit goes online

Ein Hörtipp für Mittwoch auf Ö1.

Wenn der digitale Raum Jugendzentren ersetzen muss

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie bereiten insbesondere jungen Menschen eine harte Zeit. Die Langeweile macht sich in den Wohnungen breit, die sozialen Probleme häufen sich. Gleichzeitig sind seit 13. März die Jugendzentren geschlossen. Um weiter für die Kinder und Teenager zur Verfügung zu stehen, haben manche Einrichtungen ihren Betrieb völlig auf digitale Jugendarbeit umgestellt, wie etwa die Wiener Jugendzentren. Zwischen Musikvideos und Beratung via Webchat: Die Jugendarbeiter und -arbeiterinnen stellen auf die Kommunikation via soziale Netzwerke um. Dabei geht es nicht um das Sammeln von Likes, sondern um das Angebot von Unterstützung. Letztlich ist es ein Prinzip der offenen Jugendarbeit, Angebote an die Lebenswelten der Heranwachsende anzupassen. Zu deren Lebenswelten gehören seit langem auch Instagram, TikTok und Discord.

oe1.orf.at/programm/20200408/594819/Jugendarbeit-goes-online

 

Beruf: GerichtsdolmetscherIn

Hörtipp für heute, 15:30 Uhr, auf Ö1! Mein « Moment » zum Beruf der GerichtsdometscherInnen.

Rechtsjargon und Schimpfwörter zwischen zwei Sprachen
Sprachvermittler vor Gericht

Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann werden sie kaum wahrgenommen. Jedoch sind die GerichtsdolmetscherInnen unentbehrlich für eine funktionierende Justiz. Trauungen, Scheidungen, Unternehmensgründungen, Unfälle, Straftaten… Die SprachvermittlerInnen stehen Menschen in den entscheidendsten, oft extrem emotionsgeladen Situationen ihrer Leben zur Seite und müssen stets neutral bleiben. Auf Anhieb übersetzen sie so präzis wie möglich, und zwar alles – vom juristischen Fachjargon über diverses technisches Vokabular bis hin zu Umgangssprache und Schimpfwörtern. Auch das Unübersetzbare muss vermittelt werden – denn es geht um den Rechtsstaat.

oe1.orf.at/programm/20200217/588865/Beruf-GerichtsdolmetscherIn

Wie Frauen Geburten planen

Meine neue Moment-Sendung wird heute gesendet! Zu hören heute um 15.30 Uhr auf Ö1 und dann sieben Tage online: oe1.orf.at/player/20191217/582392

Projekt: Geburt
Frauen zur Frage, wie sie sich auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet haben

Heutzutage haben werdende Mütter bei Planung und Gestaltung der Geburt ihrer Kinder mehr Freiheiten als je zuvor. Diese kann im Spital, in einem Geburtshaus oder zu Hause stattfinden – im Kreißsaal, einem Bett oder einer Badewanne. Mit oder ohne Begleitperson. Mit oder ohne Schmerzmittel. Während der Schwangerschaft wird an dem Projekt « Geburt » gefeilt. Kurse werden besucht, Bücher gekauft, Obst und Gemüse gegessen, körperliche und mentale Übungen gemacht – mit mehr oder weniger Fleiß. Das war nicht immer so; vor ein paar Jahrzehnten hatten Schwangere kaum Entscheidungsfreiräume und wenig Zugang zu Informationen. Doch – macht die Vielfalt an Möglichkeiten die Geburtsplanung nicht zu einer schwierigen Sache?

oe1.orf.at/programm/20191217/582392/Wie-Frauen-Geburten-planen

PS – Ein Ausschnitt der Reaktionnen von ZuhörerInnen nach der Sendung wurde am nächsten Tag gesendet: oe1.orf.at/player/20191218/582448/1576680581172

« Meerjungfrausein ist eine Grundhaltung »

Hörtipp auf Ö1! Noch 6 Tage online: oe1.orf.at/player/20191106/578631/153003

Schwimmen mit Monoflosse – Eine ungewöhnliche Sportart namens « Mermaiding »

Meerjungfrau sein ist mehr als elegant schwimmen zu können, das ist eine Grundhaltung. So sehen ihre Anhängerinnen und Anhänger das Mermaiding – oder auf Deutsch das « Meerjungfrauenschwimmen » bzw. « Poseidonschwimmen ». Aber um welche Grundhaltung geht es da genau? Die relativ neue Sportart mit Monoflosse und Nixenkostüm macht Furore, insbesondere bei Mädchen. Seit einigen Jahren boomen die Meerjungfrauenworkshops in Österreich. Doch was wird eigentlich dort gelernt? Und warum bleiben die Buben und Männer doch lieber am Beckenrand?

Stolze Müller, verschwindende Mühlen

Fini's Feinstes Mühle in Schwechat
Ob diese gütige Oma irgendwo in Österreichs größte Getreidemühle zu finden ist…

Hörtipp für heute, 15.30 Uhr. Ö1 sendet meine Story zur Müllerei in Österreich. Wisst ihr, wie euer tägliches Mehl produziert wird?

Österreichs Mühlen mahlen fast unbemerkt

Waren in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg rund 5.000 Mühlen in Betrieb, sind es heute weniger als hundert. Die Technisierung kam mit großen Schritten. Ein Prozent des Getreides wird in ungefähr vierzig Kleinmühlen gemahlen, 75 Prozent in den zehn größten Mühlen. Dort arbeiten nicht mehr « Müller », sondern « Verfahrenstechniker und Verfahrenstechnikerinnen für die Getreidewirtschaft », so der offizielle Berufsname. Eine Erkundung in der größten und in der – möglicherweise – kleinsten Mühle Österreichs.

oe1.orf.at/programm/20190923/572997/Stolze-Mueller-verschwindende-Muehlen

Hier der Link zum Nachhören (7 Tage): oe1.orf.at/player/20190923/572997/153004