Le procès d’un jihadiste relance la question de l’islam radical

Le procès d’un terroriste présumé qui aurait combattu en Syrie pour l’Etat islamique remet la question des jihadistes radicalisés en Autriche sur le devant de la scène.

Il aurait égorgé, poignardé, fusillé. Des combattants ennemis, mais aussi des civils. Nom de guerre : «le fils d’Aischa». Turpal I., 33 ans, a grandi en Tchétchénie, mais c’est en Autriche, petite république prospère d’Europe centrale à la paisible réputation qu’il s’est radicalisé et a pris la décision d’aller combattre en Syrie dans les rangs de l’organisation Etat islamique, selon l’acte d’accusation du parquet autrichien.

Le temps du jugement est maintenant venu pour Turpal I. Son procès, au côté de six autres accusés, débute à Vienne ce mercredi et durera au moins jusqu’à la fin du mois de juillet. Réfugié tchétchène arrivé en Autriche à 16 ans, il est accusé de s’être rendu en Syrie en 2013 et d’y avoir dirigé une unité de l’Etat islamique jusqu’en 2015. Son avocat explique dans les médias locaux que si le jeune homme se trouvait bel et bien dans ce pays en guerre, c’était en réalité pour tenter de retrouver la tombe d’un beau-frère disparu.

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Das große Rechnen vor der Pension

Meine letzte Sendung für Ö1 kann bis Dienstag nachgehört werden: oe1.orf.at/player/20210622/641776/1624368607275

Kalkulation oder Improvisation? Die Finanzplanung für den Ruhestand

Österreich zählt mehr als vier Millionen Pensionsversicherte und fast zwei Millionen BezieherInnen einer Alterspension. Das sind insgesamt sechs Millionen Menschen, die entweder für später vorsorgen oder von der früheren Vorsorge leben – aber keine sechs Millionen Vorsorge-Fachleute. Vielmehr bleibt für viele die Höhe der zu erwartenden Pension lange mysteriös. Erst wenn der Tag X naht – der sogenannte „Pensionsstichtag“ –, beginnen Pensionsversicherte zu kalkulieren und an ihrem Finanzierungsplan für den Ruhestand zu arbeiten. So tun es die meisten von ihnen.
Wie erleben die Betroffenen das große Rechnen vor dem Ruhestand? Welche Fehler sehen ExpertInnen?
Eine Sendung im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts „Neue Wege ins Alter“.

Nach der Sendung konnten die ZuhörerInnen anrufen. Einen Ausschnitt ihrer Reaktionen wurde am nächsten Tag gesendet: oe1.orf.at/player/20210623/641832/1624456189863

Die Pandemie in den Ohren

Wie Masken, Videokonferenzen & Co. das Hören erschweren: Heute um 15.30 Uhr wird mein Beitrag auf Ö1 gesendet. Auch im Player zu hören: oe1.orf.at/player

Nuscheln denn plötzlich alle? Viele von uns haben seit Anfang der Pandemie den Eindruck, dass sie plötzlich ihre Gesprächspartner*innen nicht mehr so gut verstehen können. Diese Strapaze liegt weniger an einer allgemein schwächelnden Artikulationsmoral in der Bevölkerung als am Maskengebot. Dicht anliegende FFP2-Masken filtrieren nämlich nicht nur Partikel und Aerosole aus der Luft, sondern auch manche Töne und ein paar Dezibel aus unserer Stimme. Sie machen außerdem den Mund unsichtbar und so den Ohren zu schaffen. Denn die Augen helfen im Normalfall beim Hören. Auch Videokonferenzen und Sicherheitsabstand erschweren das Verstehen – besonders harte Zeiten für Menschen mit Hörbehinderungen und jene, die jetzt merken, dass auch sie nicht gut hören.

Links zur Sendung:

Sorina Lösers Blog: sori1982.wordpress.com
Personen, die Interesse haben, an Studien des Zentrum für Neurokognitive Forschung der Universität Salzburg teilzunehmen, können sich hier anmelden: salzburghoert.sbg.ac.at

Echo aus den Kindergärten

… Und heute wird das « Echo », d. h. die Reaktionen der ZuhörerInnen, auf die gestrige Sendung um ca. 15:50 Uhr auf Ö1 gesendet. Auch hier zu finden, im Nachhinein: https://oe1.orf.at/programm/20210324/631601/Von-Telefonbuddys-und-Brieffreunden

Mit Karin Gasparitz und Max Werschitz von « Kinder brauchen Profis » im Kindergarten.
Interviews mache ich zurzeit nur mit Angel und wenn möglich draußen.
In dem Fall war ich außerdem frisch negativ getestet.

Grüßen. Ein kleines Ritual, das schon alles sagt

+++ Hörtipp für morgen +++ 18.15 Uhr auf Ö1 ++++

Ich habe einen « Moment am Sonntag » mit Eva Gänsdorfer gestaltet. Zu hören: Betrachtungen über das Grüßen in Österreich, Erfahrungsberichte von spannenden Menschen (u.a. mir 😉 ) und tolle Musik.

Und wie war es damals? Aus Der deutsche Gruß, Geschichte einer unheilvollen Geste von Tilman Allert

Der Gruß als das kürzeste Stück Gesellschaft.

Das Coronavirus hat unser körperliches Grußverhalten grundlegend verändert. Händeschütteln, Umarmungen und « Bussi Bussi » gehen in Zeiten der Pandemie nicht mehr. Doch auch abseits von Hygienebestimmungen kann Grüßen kompliziert werden: « Grüß Gott » gleicht nicht « Guten Tag », und « Hallöchen » nicht « Sehr geehrte Damen und Herren ». Grußrituale sind Türöffner der Kommunikation, unentbehrlich und sollen Ehrerbietung und Zugehörigkeit vermitteln. Ob mündlich oder schriftlich, Gestik oder Mimik – ein Gruß verrät viel über die Herkunft des Gegenübers, sein Milieu oder eine ganze Generation. Außenstehende müssen die « Codes » des Grüßens kennen. Und das Nicht-Grüßen ist auch ein Statement. Eine Reflexion über Gesten und Worte, die Menschen meist automatisch vollziehen, ohne an deren soziale und kulturelle Bedeutung zu denken.

oe1.orf.at/programm/20210307/630717/Hallo-Gruess-Gott-Guten-Tag-Gruessen-als-Alltagsritual