Wer aller das Lehrpersonal unterstützt

Von Schulwarten, Schulsekretärinnen, Schulsozialarbeitern und anderem Schulpersonal

Schulwart Halil Berkmen und Raumpflegerin Narges Rangamiz in der Volksschule Vorgartenstraße 95-97 in Wien.

An vielen Orten fehlen die nötigen Lehrkräfte, doch die Verantwortlichen haben eine Lösung: mehr Supportpersonal. Dieses soll Nebenaufgaben übernehmen, damit Lehrerinnen und Lehrer sich auf das Pädagogische konzentrieren können. In einer Klasse versucht etwa ein Schulassistent, zwei unruhige Schüler dazu zu bringen, dass sie auf den Unterricht aufpassen. Im Beratungsraum nebenan organisiert der Schulsozialarbeiter Hilfe für eine Schülerin mit psychischen Problemen. In der Direktion versucht sich eine sprachgewandte Schulsekretärin an Türkisch und Arabisch und informiert Eltern. Und der Schulwart, die Raumpflegerin? Sie sind vom Zustand der Schultoiletten etwas befremdet, aber geben den Kampf für ein ordentliches Schulgebäude nicht auf.
Einblicke in den Alltag hinter den Schulkulissen.
Ich habe den dritten Teil der Moment-Themenwoche « Arbeiten in der Schule » gestaltet. Die Sendung wurde am Mittwoch gesendet und Interessierte können sie hier nachhören: https://oe1.orf.at/programm/20241211/778953/Wer-aller-das-Lehrpersonal-unterstuetzt

En Autriche, les 50 ans du service civique, pilier de la solidarité

Au départ, ils étaient quelques centaines d’objecteurs de conscience qui refusaient le service militaire et à qui on a décidé de permettre de rendre service à la nation sans prendre les armes. À vrai dire, on ne savait pas trop quoi faire d’eux… Le service civique a vu le jour il y a tout juste 50 ans en Autriche. Bien loin de ces débuts modestes, il est
aujourd’hui considéré comme une école de la solidarité et un pilier très important de la société… mais peut-être pas aussi solide qu’on le pense.

Mon reportage diffusé dans Accents d’Europe sur RFI, à réécouter ici (vers 10:20): fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20241203-en-autriche-les-50-ans-du-service-civique-pilier-de-la-solidarit%C3%A9

Rausch aus dem Luftballon

Nach der Wiederholung meiner Sendung zum Thema Zwangsverheiratung vorgestern ist gestern ein neuer Beitrag von mir ausgestrahlt worden.

Darin geht es um die legale Trenddroge Lachgas.

Vor zwei Wochen hat der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach angekündigt, den Verkauf von Distickstoffmonoxid – bekannt als « Lachgas » – an Minderjährige gesetzlich verbieten zu wollen. Frankreich, die Niederlande, England und andere europäische Länder sind bereits diesen Schritt gegangen. Auch in Österreich wird über ähnliche Maßnahmen nachgedacht. Denn seit ein paar Jahren können Konsumentinnen und Konsumenten das « Lachgas » leicht über das Internet bestellen oder an Automaten auf der Straße kaufen. Für ein paar Dutzend Euro sind Kartuschen voller psychoaktiver Substanz zu haben, mit Kokos- oder Erdbeergeschmack – inklusive der Luftballons, die für das Inhalieren benutzt werden. Das « Lachgas » ist legal, billig und gilt unter Jugendlichen als harmlos. Doch unüberlegter Konsum kann gefährlich sein.

Hier der Link zum Nachhören: oe1.orf.at/programm/20241127/776485/Die-legale-Trenddroge-Lachgas

La difficile prise en charge des patientes excisées


Des femmes excisées, en Autriche ? Beaucoup d’Autrichiens l’ignorent, mais les mutilations génitales féminines ne sont pas un problème concernant uniquement de lointaines régions du globe. Elles concernent actuellement quelque 11 000 femmes dans la petite république d’Europe centrale aux 9 millions d’habitants. C’est le chiffre révélé par un rapport au mois de septembre. La situation est comparable dans d’autres pays d’Europe. Comment les femmes concernées sont-elles prises en charge en Autriche ? Ce n’est pas toujours facile… Mon reportage à ce sujet a été diffusé hier par Accents d’Europe sur RFI (à partir de 10’00 environ).

Weibliche Genitalverstümmelung in Österreich

Warum darüber gesprochen werden muss – und wie

In Österreich leben rund 10.000 Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden, schätzt eine im September veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Wien. Betroffene kommen oft aus Ägypten oder Somalia, aber auch zwischen 1.700 und 3.000 Mädchen, die hier aufwachsen, gelten als gefährdet. Wie kann diese verbotene Praktik bekämpft werden? Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung, antworten jene, die in dem Bereich arbeiten. Leicht ist es aber nicht, denn das Thema ist hochkomplex. Und nicht nur die Frauen selbst brauchen Informationen und Unterstützung, sondern Gynäkologinnen, Hebammen, Kinderärztinnen und Sozialarbeiterinnen. Von schwierigen Gesprächen, Kulturbarrieren und Tabus.

Meine Sendung bleibt 28 Tage online: https://oe1.orf.at/programm/20241015/772647/Weibliche-Genitalverstuemmelung-in-Oesterreich

LINKS zur Sendung:

Peninah Lesorogols Schmuckgeschäft: www.samburu.at

Informationen zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung in Österreich
fgm-koordinationsstelle.at

In Wien: femsued.at

Aktuelle Studie der Medizinischen Universität Wien public-health.meduniwien.ac.at/en/about-us/news/news/abschlussbericht-der-studie-zu-weiblicher-genitalverstuemmelung