Vom Wickeltischsturz bis zum Scooterunfall

Unfälle von Kindern und Jugendlichen und wie man sie vermeiden kann

Ein Augenblick, etwas Unvorhersehbares, Unaufmerksamkeit. Mit ein wenig Glück kommt das Kind mit einer Schürfwunde davon. Oft aber ist die Verletzung schwerwiegender. Österreichs Krankenhäuser behandeln jährlich rund 315.000 Kinder und Jugendliche nach einem Unfall. Stürze, Hundebisse, Verkehrsunglücke – die unter 19-Jährigen sind dafür besonders anfällig.
Was für Kinder und Eltern eine absolute Ausnahmesituation ist, gehört für Spitalspersonal zur Routine. Am Grazer Universitätsklinikum führt sogar ein Forschungsinstitut eine „Unfalldatenbank“. Wie oft endet der Saltoversuch auf dem Trampolin im Garten mit einem abgebrochenen Frontzahn? Das wissen die Grazer Unfallforscher. Sie erstellen Statistiken und analysieren die Muster, die sich hinter den Vorfällen verbergen. Daraus lassen sich Erkenntnisse über mögliche Sicherheitsvorkehrungen ableiten, die in Präventionsarbeit bei Eltern und Nachwuchs fließt.
Doch: Lassen sich alle Unfälle verhüten? Und was wäre eine Kindheit ohne eine gewisse Dosis Leichtsinn, Fantasie und Freiheitsliebe?

Es war gestern in Moment auf Ö1 und die Sendung kann noch 6 Tage lang online nachgehört werden: oe1.orf.at/player/20211123/657648

Und heute sendet Ö1 um ca. 15:50 Uhr das Echo auf die Sendung!

Bitume et asphalte : imperméabilisation des sols, exemple et contre-exemple autrichiens

Silvia Drechsler, maire adjointe de la ville de Mödling, devant le lit « renaturalisé » du ruisseau Mödlingbach.

La quantité de bitume qui recouvre nos sols est un enjeu climatique : ce qu’on appelle «imperméabilisation des sols» limite l’absorption du CO2 et entraîne un ruissellement des eaux de pluie qui augmente les épisodes d’inondations. En Autriche, l’organisation environnementale WWF a annoncé mi-octobre 2021 que 11 hectares de sols naturels avaient disparu sous des constructions. Dans le pays, les surfaces artificielles se multiplient deux fois plus vite que la population. Les statistiques manquent, mais il semblerait que l’Autriche soit, en Europe, une des championnes en la matière.

Je suis partie en reportage dans deux villes des environs de Vienne : l’une a reçu un prix pour sa gestion des sols, l’autre, à seulement quelques kilomètres, est plutôt un contre-exemple… Pour réécouter le reportage dans Accents d’Europe, c’est sur la page de RFI : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20211103-urgence-climatique-le-nucl%C3%A9aire-refait-surface-et-d%C3%A9bat

Meine Zähne und ich

Hörtipp für heute, 18.15 Uhr! Meine Sendung (mit Jonathan Scheucher) wird auf Ö1 gesendet. Garantiert ohne neue politische Ankündigung…

Vom ersten Zahn bis zum Gebiss im Glas. Eine Entwicklungsgeschichte

Interview mit Dentalanthropologe Kurt W. Alt – inklusive alten Römerzähnen ©S. Plattner

Unsere Zähne begleiten uns ein Leben lang. Jede Mutter kennt die Unruhe, die sich in einem Säugling breit macht, ehe mit einem halben Jahr der erste Zahn durchbricht. Aufregend ist es auch zur Zeit des Schulbeginns, wenn der erste Milchzahn zu wackeln beginnt und schließlich ausfällt. In der Jugend quälen sich viele mit einer Zahnspange, die schief gewachsene Zähne wieder geraderichtet. Als Erwachsene entscheiden sich manche für einen künstlichen Eingriff, der ausschließlich der Verschönerung dient: Zähne werden aufgehellt oder mit einer Keramikschale umhüllt.
Auch in der Kulturwissenschaft spielen Zähne eine zentrale Rolle. Neben Knochen sind sie bei Ausgrabungen oft die einzigen Überreste des menschlichen Körpers. Bereits bei den Römern waren weiße Zähne ein Schönheitsideal. Und auch falsche Zähne wurden schon damals benutzt, um fehlende Frontzähne zu kaschieren.

oe1.orf.at/programm/20211010/655146/Meine-Zaehne-und-ich

Die Pandemie in den Ohren

Wie Masken, Videokonferenzen & Co. das Hören erschweren: Heute um 15.30 Uhr wird mein Beitrag auf Ö1 gesendet. Auch im Player zu hören: oe1.orf.at/player

Nuscheln denn plötzlich alle? Viele von uns haben seit Anfang der Pandemie den Eindruck, dass sie plötzlich ihre Gesprächspartner*innen nicht mehr so gut verstehen können. Diese Strapaze liegt weniger an einer allgemein schwächelnden Artikulationsmoral in der Bevölkerung als am Maskengebot. Dicht anliegende FFP2-Masken filtrieren nämlich nicht nur Partikel und Aerosole aus der Luft, sondern auch manche Töne und ein paar Dezibel aus unserer Stimme. Sie machen außerdem den Mund unsichtbar und so den Ohren zu schaffen. Denn die Augen helfen im Normalfall beim Hören. Auch Videokonferenzen und Sicherheitsabstand erschweren das Verstehen – besonders harte Zeiten für Menschen mit Hörbehinderungen und jene, die jetzt merken, dass auch sie nicht gut hören.

Links zur Sendung:

Sorina Lösers Blog: sori1982.wordpress.com
Personen, die Interesse haben, an Studien des Zentrum für Neurokognitive Forschung der Universität Salzburg teilzunehmen, können sich hier anmelden: salzburghoert.sbg.ac.at

Nucléaire : réacteurs slovaques, inquiétudes autrichiennes

Un sujet sur les inquiétudes autrichiennes concernant la centrale nucléaire slovaque de Mochovce, réalisé avant que le Coronavirus ne tombe sur l’Autriche et diffusé vendredi par Accents d’Europe.  L’émission se penchait sur les enjeux européens de la sortie du nucléaire.

Pour écouter la totalité de l’émission, c’est ici : www.rfi.fr/fr/podcasts/20200313

L’Autriche est sortie du nucléaire depuis plus de 40 ans ! Depuis, les gouvernements de tous bords mènent une croisade inlassable pour que d’autres pays leur emboîtent le pas en Europe. La publication d’une vidéo d’un lanceur d’alerte, il y a une dizaine de jours, a relancé le débat sur les centrales qui entourent le pays. Les inquiétudes concernent les réacteurs présents tout près de la frontière autrichienne en Slovaquie.

La vidéo du lanceur d’alerte diffusée par l’ONG Global 2000 : www.youtube.com/watch?v=fss4qqtcTXg&feature=emb_logo