Wertschätzung am Arbeitsplatz: Was steckt hinter dem Schlagwort der Managementlehrbücher?

Mein « Moment am Sonntag » noch drei Tage für alle verfügbar im Ö1-Player! oe1.orf.at/player/20220403/674913

Im BFI in Wien trainiert Lisa Gruber Führungskräfte in Sachen Mitarbeiterführung.

Wertschätzung ist seit ein paar Jahren in den Unternehmen en vogue. Nicht nur das faire Gehalt zählt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen vermehrt Wert auf Menschlichkeit und Anerkennung. In manchen Chefetagen wird der Führungsstil angepasst, in der Hoffnung, dass Wertschätzung indirekt zu mehr Wertschöpfung führt. Dabei warnen die Managementratgeber: Echte und effizienteste Wertschätzung muss von Herzen kommen: Wer Lob bekommt, darf keine versteckte Absicht spüren.

Mit Generaloberin Angelika Garstenauer

Woher kommt dieser Trend? Kann in der Arbeit tatsächlich das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung erfüllt werden? Rentiert es sich für die Unternehmen? Und überhaupt: Was konkret meinen Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen, wenn sie von „Wertschätzung“ sprechen?

Die Recherche hat mich u.a. auf die wilden Wiener Straßen mit einem Radlieferanten und ins Kloster der Franziskanerinnen von Vöcklabruck geführt …

Randnotizen und Literatur ohne « beschreibendes Chichi* »

« Céline Béal hat schlecht geschlafen… »: Meine ersten « Randnotizen » für Moment sind am letzten Montag gesendet worden und sind noch zwei Tage online: oe1.orf.at/player/20211025/655918/1635169735871

Und der nächste Beitrag – dieses Mal aber weniger persönlich – kommt am Mittwoch nächster Woche. Es geht um Barrierefreiheit und um die Frage, ob Literatur in Leichter Sprache immer noch Literatur ist.

Mit der Autorin Susanne Strnadl habe ich über ihre erste Kurzgeschichte in Leichter Sprache gesprochen und anschließend das Rauschen der Bäume mit besonderer Aufmerksamkeit gehört.

Ende September sind die drei Preisträgerinnen des « capito-Wien »-Wettbewerbs bekannt geworden. capito Wien ist Teil eines deutschsprachigen Netzwerks für barrierefreie und verständliche Information und Kommunikation. Für diesen neuen Literaturwettbewerb mussten die Autorinnen und Autoren in Leichter Sprache schreiben, also in einer speziell geregelten Sprache, die insbesondere Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten verstehen können.
Fünfzehn der bei dem Wettbewerb eingereichten Texte wurden im Buch « Einfach zum Lesen » im BoD-Verlag veröffentlicht. Der Band soll als Vorbild dienen, wie Barrierefreiheit in der Literatur verwirklicht werden kann. Aber ist Literatur in Leichter Sprache noch Literatur?

*duden.de/rechtschreibung/Chichi

Meine Zähne und ich

Hörtipp für heute, 18.15 Uhr! Meine Sendung (mit Jonathan Scheucher) wird auf Ö1 gesendet. Garantiert ohne neue politische Ankündigung…

Vom ersten Zahn bis zum Gebiss im Glas. Eine Entwicklungsgeschichte

Interview mit Dentalanthropologe Kurt W. Alt – inklusive alten Römerzähnen ©S. Plattner

Unsere Zähne begleiten uns ein Leben lang. Jede Mutter kennt die Unruhe, die sich in einem Säugling breit macht, ehe mit einem halben Jahr der erste Zahn durchbricht. Aufregend ist es auch zur Zeit des Schulbeginns, wenn der erste Milchzahn zu wackeln beginnt und schließlich ausfällt. In der Jugend quälen sich viele mit einer Zahnspange, die schief gewachsene Zähne wieder geraderichtet. Als Erwachsene entscheiden sich manche für einen künstlichen Eingriff, der ausschließlich der Verschönerung dient: Zähne werden aufgehellt oder mit einer Keramikschale umhüllt.
Auch in der Kulturwissenschaft spielen Zähne eine zentrale Rolle. Neben Knochen sind sie bei Ausgrabungen oft die einzigen Überreste des menschlichen Körpers. Bereits bei den Römern waren weiße Zähne ein Schönheitsideal. Und auch falsche Zähne wurden schon damals benutzt, um fehlende Frontzähne zu kaschieren.

oe1.orf.at/programm/20211010/655146/Meine-Zaehne-und-ich

Echo aus den Kindergärten

… Und heute wird das « Echo », d. h. die Reaktionen der ZuhörerInnen, auf die gestrige Sendung um ca. 15:50 Uhr auf Ö1 gesendet. Auch hier zu finden, im Nachhinein: https://oe1.orf.at/programm/20210324/631601/Von-Telefonbuddys-und-Brieffreunden

Mit Karin Gasparitz und Max Werschitz von « Kinder brauchen Profis » im Kindergarten.
Interviews mache ich zurzeit nur mit Angel und wenn möglich draußen.
In dem Fall war ich außerdem frisch negativ getestet.

Retour au café et un destin particulier

Cette semaine, j’ai eu la chance de retourner pour la première fois depuis le début de la pandémie dans un café viennois ! C’était pour le travail, bien sûr. Quelques cafetiers de la capitale autrichienne mettent leurs tables gratuitement à disposition de lycéens et d’étudiants qui ont besoin de lieux pour se concentrer sur leurs révisions alors que les universités et les bibliothèques sont toujours en grande partie fermées et les appartements parfois surpeuplés, avec divers télétravailleurs et télétravailleuses à la maison. L’occasion de demander aux jeunes comment ils vont et de réfléchir à ce dont ils ont besoin pour ne pas sombrer dans la dépression. C’est à écouter dans Accents d’Europe (vers 9:50) : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20210309-18-ans-dans-la-turquie-de-recep-tayyip-erdogan

Et puis l’histoire de Sukhdeep Singh. Il y a 18 ans, il débarquait du Penjab dans la petite ville d’Hirtenberg, en Basse-Autriche. Il était « mineur non-accompagné », adolescent, migrant et seul. Il a vécu six ans dans un foyer d’accueil. En août dernier, devenu adulte, il a racheté ce foyer pour le sauver de la fermeture après une réforme de l’accueil des demandeurs d’asile en Autriche. Pour écouter son histoire et celle de cette maison d’Hirtenberg, c’est ici (9:50) : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20210310-l-europe-critiqu%C3%A9e-pour-sa-politique-migratoire