Mein Leben mit dem Song Contest

Mehr als nur eine Fernsehsendung: Drei Superfans über den ESC

Jedes Jahr an einem Abend im Mai sitzen über 160 Millionen Menschen weltweit vor ihrem Bildschirm, um das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) zu sehen. Für eine Minderheit von ihnen endet der Spaß nicht mit der Verkündung des Gewinnerauftritts: Sie beschäftigen sich das ganze Jahr über damit. Sie verfolgen die Vorentscheidungsrunden in den teilnehmenden Ländern, hören Podcasts über die Geschichte des Wettbewerbs, fachsimpeln mit anderen Anhängerinnen und Anhängern, reisen zu den Liveshows, und vieles mehr. Der ESC prägt ihr Leben weit über das Musikalische hinaus.
Im Vorfeld der Austragung in Wien vom 11. bis 16. Mai erzählen drei österreichische Superfans von ihrem Bezug zum Eurovision Song Contest.

Dieser Beitrag wurde gestern auf Ö1 gesendet und ist jetzt hier abrufbar: https://oe1.orf.at/programm/20260506/831649/Mein-Leben-mit-dem-Song-Contest

Kommt das Zeitalter der Frauen in der Industrie?

Gestern habe ich für die gemeinsame Schwerpunktwoche « Industrie » von Radiokolleg und Moment gleich zwei Beiträge für Ö1 produziert.

Am Vormittag fragte ich mich in Radiokolleg, ob sich im produzierenden Bereich ein Zeitalter der Frauen anbahnt. Nur ein Drittel der Beschäftigten in der Industrie ist weiblich – und die Frauen arbeiten vor allem in der Verwaltung -, aber es wird auf einen Wandel gehofft und daran gearbeitet. Ich habe mich dort umgehört, wo einst die Tabakarbeiterinnen die Industrialisierung geprägt haben. Hier zum Nachhören, ab 48:00: oe1.orf.at/programm/20260429/829666/Industriestandort-Oesterreich-3

Am Nachmittag ging es in Moment weiter. In der Sendung schildern eine Arbeiterin, eine Technikerin und eine Managerin, wie sie trotz Barrieren ihren Weg in die Industrie gefunden haben. Wer mag, kann die Sendung hier nachhören: oe1.orf.at/programm/20260429/829680/Wie-Frauen-ihren-Weg-in-die-Industrie-finden

Plus de voile pour les jeunes écolières autrichiennes

En Autriche, les filles de moins de 14 ans ne porteront plus le foulard islamique à l’école. L’interdiction est entrée en phase de test en février. Pour l’instant, aucune sanction n’est appliquée à celles qui continueraient à le porter, mais à partir de septembre prochain, les familles qui ne respecteront pas l’interdiction devront payer une amende. La nouvelle loi fait polémique dans le pays pour différentes raisons. Ses détracteurs soulignent que c’est le seul signe religieux concerné. Mon reportage a été diffusé dans « Accents d’Europe » sur RFI le 26 février (à partir de 10:15 dans l’émission).

Als Hobby: Spione ausspionieren

Ein Club kundschaftet Satellitenabhörstationen in Österreich aus

Antennen auf dem Dach der russischen Vertretung bei der UNO in Wien © CC 3.0 Nomen Nescio

In Wien wird er geläufig « Russencity » genannt. Am Gebäudekomplex der russischen Vertretung bei der UNO im 22. Gemeindebezirk fällt vor allem eines ins Auge: der Wald von Antennen auf dem Dach, von denen einige mehrere Meter hoch sind. Es gilt als gesichert, dass diese Botschaft als inoffizielle Satellitenabhörstation fungiert.
Ganz im Sinne einer zivilen Nachrichtendienstarbeit (citizen intelligence) hat sich eine diskrete Gruppe von Bürgern formiert, die in ihrer Freizeit diese Antennen aus sicherer Entfernung auskundschaften. Sie sind mit Funkdetektoren, Teleobjektiven und Drohnen bewaffnet, setzen auf Schwarmintelligenz und nennen sich « Nomen Nescio Club ». 2014 hat der dazu beigetragen, US-amerikanische Überwachungstationen aufzudecken. Seit Beginn des Ukrainekriegs interessiert sich der Club für russische Aktivitäten.
Wie man Weltpolitik auf den Dächern Wiens verfolgen, Geheimes aufdecken und dabei großen Spaß haben kann: Ein Moment mit dem Nomen Nescio Club und den anonymen Menschen, deren Hobby es ist, Spione auszuspionieren.

Hier geht es zu meiner Sendung.

70 ans après sa réouverture, plus de nuances face au mythe du Staatsoper

Après les destructions de 1945, l’auditorium du Staatsoper a été modernisé.

Au lendemain de la Seconde Guerre mondiale, l’Autriche, annexée par l’Allemagne nazie puis bombardée, doit se reconstruire et se réinventer. Pour cela, elle met la culture à contribution. Symbole de raffinement, l’opéra d’État de Vienne rouvre ses portes en 1955. Et s’il reste aujourd’hui une gloire nationale, le Staatsoper est cependant considéré avec un regard plus nuancé. Dernier acte des commémorations des 70 ans de sa réouverture en grande pompe, cette scène nationale a présenté mardi dernier une nouvelle mise en scène du Fidelio de Beethoven. J’ai assisté aux préparatifs et mon reportage a été diffusé mardi par Accents d’Europe sur RFI. Réécoute ici (13’45).

Une plaque commémore désormais les membres du personnel de l’opéra victime du nazisme : un regard actualisé sur le mythe de la réouverture et de la nouvelle identité nationale en 1955..