Über ein Facebook-Verbot für Senior:innen

Gefahren und Generationenkonflikt in den sozialen Netzwerken

Kindern und Jugendlichen wird Social Media verboten. Die Bundesregierung will in den kommenden Wochen einen Gesetzesentwurf vorlegen, um unter 14-Jährige vor Risiken zu schützen, die auf TikTok, Instagram und anderen Plattformen lauern. Aus der Gesellschaft mehren sich gleichzeitig Hinweise darauf, dass diese Gefahren vulnerable Menschen auch im hohen Alter betreffen. Ältere Nutzerinnen und Nutzer teilen in den USA mehr Falschmeldungen online als jüngere; erwachsene Kinder suchen in Deutschland immer öfter bei spezialisierten Einrichtungen wegen ihrer radikalisierten Eltern Hilfe; Handysucht werde ein Thema auch im Pensionsalter, berichten österreichische Beratungsstellen. In diesem Kontext sorgte der provokante Gedanke eines deutschen Influencers vor einigen Monaten für Wirbel: Sollten wir nicht auch über ein Social-Media-Verbot für über 60-Jährige nachdenken? Moment über einen nicht ernst gemeinten Vorschlag und die ernsten Fragen, die er aufwirft.

Auf der Ö1-Homepage kann man meinen Beitrag 28 Tage lang nachhören: oe1.orf.at/programm/20260701/835943/Ueber-ein-Facebook-Verbot-fuer-Senior-innen

Inégalités salariales : le cas d’école de l’industrie

La directive européenne sur la transparence sur les salaires doit être déclinée et mise en œuvre dans chaque pays à partir du 7 juin. Cette réglementation, adoptée il y a trois ans, doit servir à améliorer l’égalité salariale entre hommes et femmes. Mais la plupart des capitales ne l’ont toujours pas transposée dans leur droit national ! Seules l’Italie et la Slovaquie sont prêtes. En France, où les femmes gagnent près de 22% de moins que les hommes en moyenne, et 4% à emploi égal, le gouvernement espère remettre sa copie au Parlement courant juin, mais le texte ne satisfait ni les syndicats ni le patronat. Vienne n’est pas non plus dans les clous. En Autriche aussi, les femmes sont toujours moins payées à emploi égal mais les stéréotypes de genre restent aussi très présents dans le choix des métiers. C’est particulièrement le cas dans l’industrie, alors que Vienne aimerait redynamiser le secteur en manque de main-d’œuvre. Mon reportage, diffusé le 3 juin dans Accents d’Europe, peut être écouté ici : www.rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20260603-en-europe-l-%C3%A9galit%C3%A9-salariale-progresse-lentement

Mein Leben mit dem Song Contest

Mehr als nur eine Fernsehsendung: Drei Superfans über den ESC

Jedes Jahr an einem Abend im Mai sitzen über 160 Millionen Menschen weltweit vor ihrem Bildschirm, um das Finale des Eurovision Song Contests (ESC) zu sehen. Für eine Minderheit von ihnen endet der Spaß nicht mit der Verkündung des Gewinnerauftritts: Sie beschäftigen sich das ganze Jahr über damit. Sie verfolgen die Vorentscheidungsrunden in den teilnehmenden Ländern, hören Podcasts über die Geschichte des Wettbewerbs, fachsimpeln mit anderen Anhängerinnen und Anhängern, reisen zu den Liveshows, und vieles mehr. Der ESC prägt ihr Leben weit über das Musikalische hinaus.
Im Vorfeld der Austragung in Wien vom 11. bis 16. Mai erzählen drei österreichische Superfans von ihrem Bezug zum Eurovision Song Contest.

Dieser Beitrag wurde gestern auf Ö1 gesendet und ist jetzt hier abrufbar: https://oe1.orf.at/programm/20260506/831649/Mein-Leben-mit-dem-Song-Contest

Kommt das Zeitalter der Frauen in der Industrie?

Gestern habe ich für die gemeinsame Schwerpunktwoche « Industrie » von Radiokolleg und Moment gleich zwei Beiträge für Ö1 produziert.

Am Vormittag fragte ich mich in Radiokolleg, ob sich im produzierenden Bereich ein Zeitalter der Frauen anbahnt. Nur ein Drittel der Beschäftigten in der Industrie ist weiblich – und die Frauen arbeiten vor allem in der Verwaltung -, aber es wird auf einen Wandel gehofft und daran gearbeitet. Ich habe mich dort umgehört, wo einst die Tabakarbeiterinnen die Industrialisierung geprägt haben. Hier zum Nachhören, ab 48:00: oe1.orf.at/programm/20260429/829666/Industriestandort-Oesterreich-3

Am Nachmittag ging es in Moment weiter. In der Sendung schildern eine Arbeiterin, eine Technikerin und eine Managerin, wie sie trotz Barrieren ihren Weg in die Industrie gefunden haben. Wer mag, kann die Sendung hier nachhören: oe1.orf.at/programm/20260429/829680/Wie-Frauen-ihren-Weg-in-die-Industrie-finden

Plus de voile pour les jeunes écolières autrichiennes

En Autriche, les filles de moins de 14 ans ne porteront plus le foulard islamique à l’école. L’interdiction est entrée en phase de test en février. Pour l’instant, aucune sanction n’est appliquée à celles qui continueraient à le porter, mais à partir de septembre prochain, les familles qui ne respecteront pas l’interdiction devront payer une amende. La nouvelle loi fait polémique dans le pays pour différentes raisons. Ses détracteurs soulignent que c’est le seul signe religieux concerné. Mon reportage a été diffusé dans « Accents d’Europe » sur RFI le 26 février (à partir de 10:15 dans l’émission).