Jugendarbeit goes online

Ein Hörtipp für Mittwoch auf Ö1.

Wenn der digitale Raum Jugendzentren ersetzen muss

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie bereiten insbesondere jungen Menschen eine harte Zeit. Die Langeweile macht sich in den Wohnungen breit, die sozialen Probleme häufen sich. Gleichzeitig sind seit 13. März die Jugendzentren geschlossen. Um weiter für die Kinder und Teenager zur Verfügung zu stehen, haben manche Einrichtungen ihren Betrieb völlig auf digitale Jugendarbeit umgestellt, wie etwa die Wiener Jugendzentren. Zwischen Musikvideos und Beratung via Webchat: Die Jugendarbeiter und -arbeiterinnen stellen auf die Kommunikation via soziale Netzwerke um. Dabei geht es nicht um das Sammeln von Likes, sondern um das Angebot von Unterstützung. Letztlich ist es ein Prinzip der offenen Jugendarbeit, Angebote an die Lebenswelten der Heranwachsende anzupassen. Zu deren Lebenswelten gehören seit langem auch Instagram, TikTok und Discord.

oe1.orf.at/programm/20200408/594819/Jugendarbeit-goes-online

 

Construire un pôle urbain à la périphérie de la ville ? Le pari de la Seestadt

Seestadt
Les constructions, le lac de la Seestadt, à Vienne

À la fin des années 80, Vienne comptait 1,5 million d‘habitants. Aujourd’hui, ils sont déjà 1,9 million et la tendance se poursuit. Pour faire face à ce boom, la municipalité, aux mains de la gauche depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale, poursuit une politique interventionniste et chapeaute la construction de nouveaux logements. Des immeubles poussent rapidement sur plusieurs grandes zones de construction. La plus grande s’étend à la périphérie nord-est de la capitale. C‘est la „Seestadt“, un quartier qui, à terme, doit accueillir 20 000 habitants sur 240 hectares. Je suis allée observer ce projet de prestige de l’urbanisme viennois. Mon reportage a été diffusé par Accents d’Europe hier (à partir de 9:30 min.): www.rfi.fr/fr/podcasts/20200311

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Beruf: GerichtsdolmetscherIn

Hörtipp für heute, 15:30 Uhr, auf Ö1! Mein « Moment » zum Beruf der GerichtsdometscherInnen.

Rechtsjargon und Schimpfwörter zwischen zwei Sprachen
Sprachvermittler vor Gericht

Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann werden sie kaum wahrgenommen. Jedoch sind die GerichtsdolmetscherInnen unentbehrlich für eine funktionierende Justiz. Trauungen, Scheidungen, Unternehmensgründungen, Unfälle, Straftaten… Die SprachvermittlerInnen stehen Menschen in den entscheidendsten, oft extrem emotionsgeladen Situationen ihrer Leben zur Seite und müssen stets neutral bleiben. Auf Anhieb übersetzen sie so präzis wie möglich, und zwar alles – vom juristischen Fachjargon über diverses technisches Vokabular bis hin zu Umgangssprache und Schimpfwörtern. Auch das Unübersetzbare muss vermittelt werden – denn es geht um den Rechtsstaat.

oe1.orf.at/programm/20200217/588865/Beruf-GerichtsdolmetscherIn

Wie Frauen Geburten planen

Meine neue Moment-Sendung wird heute gesendet! Zu hören heute um 15.30 Uhr auf Ö1 und dann sieben Tage online: oe1.orf.at/player/20191217/582392

Projekt: Geburt
Frauen zur Frage, wie sie sich auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet haben

Heutzutage haben werdende Mütter bei Planung und Gestaltung der Geburt ihrer Kinder mehr Freiheiten als je zuvor. Diese kann im Spital, in einem Geburtshaus oder zu Hause stattfinden – im Kreißsaal, einem Bett oder einer Badewanne. Mit oder ohne Begleitperson. Mit oder ohne Schmerzmittel. Während der Schwangerschaft wird an dem Projekt « Geburt » gefeilt. Kurse werden besucht, Bücher gekauft, Obst und Gemüse gegessen, körperliche und mentale Übungen gemacht – mit mehr oder weniger Fleiß. Das war nicht immer so; vor ein paar Jahrzehnten hatten Schwangere kaum Entscheidungsfreiräume und wenig Zugang zu Informationen. Doch – macht die Vielfalt an Möglichkeiten die Geburtsplanung nicht zu einer schwierigen Sache?

oe1.orf.at/programm/20191217/582392/Wie-Frauen-Geburten-planen

PS – Ein Ausschnitt der Reaktionnen von ZuhörerInnen nach der Sendung wurde am nächsten Tag gesendet: oe1.orf.at/player/20191218/582448/1576680581172

Les déchets des uns sont les achats des autres

Juste un petit sujet sur des objets sauvés des poubelles, diffusé il y a quelques temps par RFI.

« Et si plutôt que de recycler, on essayait déjà de moins jeter ? L’objectif est ambitieux sur un continent européen où chaque seconde 8 000 kilos de déchets partent à la poubelle. À Vienne, la municipalité tente de changer la donne. Dans la capitale autrichienne, le service de collecte et de traitement des ordures ne fait pas que vider les poubelles des habitants. Il s’occupe aussi d’en sauver certains objets pour les revendre ensuite dans une boutique d’occasion. »

Mon reportage à réécouter sur la page d’Accents d’Europe : www.rfi.fr/emission/20191122

Le site internet de la boutique : 48ertandler.wien.gv.at