Le soutien-gorge, vêtement politique

Les modèles de lingerie de Victoria Lohninger, sans armatures, connaissent un grand succès à Vienne.

Le soutien-gorge est sans doute le sous-vêtement le plus questionné par les féministes depuis les années 1960. Désormais, en Autriche, les soutiens-gorge sans armatures ont un succès fou. Mais toutes les femmes ne sont pas d’accord et certaines préfèrent des dessous qui maintiennent la poitrine bien en place.

Que se cache-t-il derrière cette « querelle des baleines » ? Pour écouter mon reportage, diffusé la semaine dernière dans Accents d’Europe sur RFI, c’est ici (en fin d’émission, à partir de 13’45): www.rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20231109-d%C3%A9mission-du-premier-ministre-portugais-les-projets-de-mines-de-lithium-au-c%C5%93ur-du-scandale

Un Autrichien qui veut révolutionner le monde de l’IA

Déléguer le fonctionnement de notre cerveau à des machines, pour le meilleur ou pour le pire, c’est tout l’enjeu du fulgurant développement de l’Intelligence artificielle et de la compétition, féroce, que se livrent les États-Unis, la Chine et, loin derrière, l’Europe. C’est aussi l’enjeu de la conférence de Bletchley Park, hier et aujourd’hui, au Royaume-Uni.

Lui est européen, pourtant, et il promet de révolutionner le monde de l’intelligence artificielle : chercheur à l’Université de Linz en Autriche, Sepp Hochreiter travaille sur une nouvelle technologie générative. Depuis quelques mois, il prend beaucoup la parole dans la presse autrichienne… J’expliquais pourquoi dans Accents d’Europe sur RFI, hier (tout début d’émission) : www.rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20231101-viol-le-mot-qui-divise-les-gouvernements-europ%C3%A9ens

„Österreich war mir zu eng“

Architekt Dietmar Feichtinger: von Bruck an der Mur in die banlieue

Nicht sicher wohin, aber er wollte weg. Großbritannien? Deutschland? Es wurde Frankreich. In den späten Achtzigerjahren staunte Dietmar Feichtinger als junger Architekt über die ambitionierte Pariser Baupolitik. Der Steirer etablierte sich bald in einem Vorort der französischen Hauptstadt. Dort, in Montreuil, erlebte er, wie die banlieue zu einer Bühne für immer wiederkehrende Unruhen wurde.

Der heute mehrfach preisgekrönte Baukünstler reflektiert für Ö1 über seinen doch liebenswerten Wohnort; darüber, wie seine Arbeit sich von seiner Erfahrung als Ausländer nährt; und wie sich aus der Entfernung sein Blick auf die österreichische Heimat geändert hat.

Mein Beitrag wurde im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts « Auslandsösterreicher*innen » am Nationalfeiertag gesendet. Hier geht es zum Beitrag (ab 17:50), bis Donnertag: oe1.orf.at/programm/20231026/738956/Paris-mon-amour

Wort der Woche: « Intimus »

Um die 80 Journalistinnen und Journalisten warteten auf Sebastian Kurz am ersten Tag seines Prozesses.

Der ehemalige Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz muss sich vor Gericht verantworten: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft ihm vor, vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Zusammenhang mit der Besetzung wichtiger Posten an der Spitze der Staatsholding ÖBAG falsch ausgesagt zu haben.

Diese Woche haben Medien aus dem In- und Ausland genau verfolgt, was Bernhard Bonelli, der einstige Kabinettschef von Sebastian Kurz, dazu sagt. Er kam am Montag vor Gericht zu Wort. Für die mit Spannung erwartete Befragung eines weiteren ehemaligen Spitzenbeamten, Thomas Schmid, müssen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 17. November gedulden.

Sowohl Bernhard Bonelli als auch Thomas Schmid waren bis zur Bekanntwerdung der sogenannten „Ibiza-Affäre“ der breiten Öffentlichkeit unbekannt. Sie gelten in den Medien als « Intimi » bzw. ex-Intimi des Kanzlers Kurz.

„Intimus“ ist das aktuelle « Wort der Woche » von « Moment » – mein Beitrag kann man hier nachhören: sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-moment—notizen/wort-der-woche-intimus

Wort der Woche: « Hardliner »

US-Kongress: Hardliner stellte Antrag auf Absetzung von McCarthy

meldete die Austria Presseagentur. Und ein US-Analyst sagte: „Unklar ist, was die rechten Rebellen antreibt“.

McCarthys rechtsradikaler Parteikollege Matt Gaetz jagte ihn aus dem Vorsitz des Repräsentantenhauses. Ein historischer Schritt. Der « Hardliner » Gaetz wirft McCarthy vor, einen drohenden Stillstand der Regierung dank eines Kompromisses mit den Demokraten abgewendet zu haben. Die Gruppe der Hardliner in der Republikanischen Partei wird immer stärker, berichtet die Austria Presseagentur.

„Hardliner“ war am 4. Oktober unser « Wort der Woche » – hier mein Beitrag in der Ö1-Mediathek, mit Katrin Praprotnik, Politikwissenschaftlerin an der Universität Graz und wissenschaftlicher Mitarbeiterin am Wiener Institut für Strategieanalysen: sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-moment—notizen/wort-der-woche-hardliner