Die Pandemie in den Ohren

Wie Masken, Videokonferenzen & Co. das Hören erschweren: Heute um 15.30 Uhr wird mein Beitrag auf Ö1 gesendet. Auch im Player zu hören: oe1.orf.at/player

Nuscheln denn plötzlich alle? Viele von uns haben seit Anfang der Pandemie den Eindruck, dass sie plötzlich ihre Gesprächspartner*innen nicht mehr so gut verstehen können. Diese Strapaze liegt weniger an einer allgemein schwächelnden Artikulationsmoral in der Bevölkerung als am Maskengebot. Dicht anliegende FFP2-Masken filtrieren nämlich nicht nur Partikel und Aerosole aus der Luft, sondern auch manche Töne und ein paar Dezibel aus unserer Stimme. Sie machen außerdem den Mund unsichtbar und so den Ohren zu schaffen. Denn die Augen helfen im Normalfall beim Hören. Auch Videokonferenzen und Sicherheitsabstand erschweren das Verstehen – besonders harte Zeiten für Menschen mit Hörbehinderungen und jene, die jetzt merken, dass auch sie nicht gut hören.

Links zur Sendung:

Sorina Lösers Blog: sori1982.wordpress.com
Personen, die Interesse haben, an Studien des Zentrum für Neurokognitive Forschung der Universität Salzburg teilzunehmen, können sich hier anmelden: salzburghoert.sbg.ac.at

Le mot du jour : Postenschacher

On a appris mercredi que le chancelier Kurz est visé par une enquête du parquet économique et anti-corruption sur un soupçon de fausses déclarations devant une commission d’enquête parlementaire. Il aurait menti l’an dernier devant des députés qui cherchaient à savoir s’il était intervenu dans la nomination d’un proche à la tête d’une holding publique.

Une affaire de Postenschacher qui occupe l’Autriche depuis des mois et qui atteint maintenant le chef du gouvernement.

C’est quoi, le Postenschacher ? Le mot est un austriacisme, un mot allemand utilisé seulement en Autriche, qui désigne une forme de « piston » presque institutionnalisée. Une particularité autrichienne ?

Écoutez ma chronique dans l’émission Accents d’Europe de mercredi dernier (à partir de 14’40) : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20210512-qu-est-ce-qu-on-mange-aujourd-hui

Féminicides en Autriche : le réveil des consciences ?

Très médiatisé, le meurtre conjugal d’une femme de 35 ans, qui a endeuillé Vienne jeudi soir, participe en Autriche à une prise de conscience du problème des violences faites aux femmes.

Qu’un meurtrier présumé soit préalablement connu des services de police, c’est malheureusement souvent le cas, en Autriche comme ailleurs. Il est moins habituel cependant qu’il soit également connu du grand public. C’est l’histoire tragique qui agite l’Autriche depuis ce week-end et qui participe, au passage, à l’émergence d’une discussion publique sur le sujet des violences faites aux femmes.

Jeudi soir aux environs de 20 heures, des coups de feu retentissent dans un immeuble du vingtième arrondissement de la capitale. Une Viennoise s’écroule dans son appartement.

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Echo aus den Kindergärten

… Und heute wird das « Echo », d. h. die Reaktionen der ZuhörerInnen, auf die gestrige Sendung um ca. 15:50 Uhr auf Ö1 gesendet. Auch hier zu finden, im Nachhinein: https://oe1.orf.at/programm/20210324/631601/Von-Telefonbuddys-und-Brieffreunden

Mit Karin Gasparitz und Max Werschitz von « Kinder brauchen Profis » im Kindergarten.
Interviews mache ich zurzeit nur mit Angel und wenn möglich draußen.
In dem Fall war ich außerdem frisch negativ getestet.

« Der schönste Sch*job der Welt »

+++ Heute um 15.30 Uhr auf Ö1 +++ Sendereihe « Moment » +++

Betreuen, bilden, die Welt verbessern – die wenig beachtete Arbeit im Kindergarten

Gesehen in einem Kindergarten.

Die Covid-Pandemie hat gezeigt, dass Kindergärten systemrelevante Einrichtungen sind. Kinder müssen betreut werden, damit Eltern arbeiten können. Doch Kindergärten sind längst keine bloßen Betreuungseinrichtungen mehr, sondern die ersten Bildungseinrichtungen, die die jungen Menschen im Land besuchen. In den bunten Stätten mit Namen wie « Sonneninsel » oder « Regenbogen » arbeiten keine « Tanten » mehr, sondern Elementarpädagoginnen und -pädagogen sowie teilweise gut ausgebildete Hilfskräfte. Allerdings sind es immer noch zu 90 Prozent Frauen.
Kinder kommen jünger in den Kindergarten als zuvor, sie verbringen dort mehr Stunden am Tag, viele haben eine andere Erstsprache als Deutsch. An den Bruchstellen der Gesellschaft arbeiten Erzieherinnen, die gleichzeitig gegen Personalmangel und den drohenden Burn-out kämpfen. Viele geben den Beruf auf; viele andere lassen sich aber immer noch ausbilden und hoffen, durch ihre Arbeit zu einer besseren Zukunft beizutragen.

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