Vom Wickeltischsturz bis zum Scooterunfall

Unfälle von Kindern und Jugendlichen und wie man sie vermeiden kann

Ein Augenblick, etwas Unvorhersehbares, Unaufmerksamkeit. Mit ein wenig Glück kommt das Kind mit einer Schürfwunde davon. Oft aber ist die Verletzung schwerwiegender. Österreichs Krankenhäuser behandeln jährlich rund 315.000 Kinder und Jugendliche nach einem Unfall. Stürze, Hundebisse, Verkehrsunglücke – die unter 19-Jährigen sind dafür besonders anfällig.
Was für Kinder und Eltern eine absolute Ausnahmesituation ist, gehört für Spitalspersonal zur Routine. Am Grazer Universitätsklinikum führt sogar ein Forschungsinstitut eine „Unfalldatenbank“. Wie oft endet der Saltoversuch auf dem Trampolin im Garten mit einem abgebrochenen Frontzahn? Das wissen die Grazer Unfallforscher. Sie erstellen Statistiken und analysieren die Muster, die sich hinter den Vorfällen verbergen. Daraus lassen sich Erkenntnisse über mögliche Sicherheitsvorkehrungen ableiten, die in Präventionsarbeit bei Eltern und Nachwuchs fließt.
Doch: Lassen sich alle Unfälle verhüten? Und was wäre eine Kindheit ohne eine gewisse Dosis Leichtsinn, Fantasie und Freiheitsliebe?

Es war gestern in Moment auf Ö1 und die Sendung kann noch 6 Tage lang online nachgehört werden: oe1.orf.at/player/20211123/657648

Und heute sendet Ö1 um ca. 15:50 Uhr das Echo auf die Sendung!

Echo aus den Kindergärten

… Und heute wird das « Echo », d. h. die Reaktionen der ZuhörerInnen, auf die gestrige Sendung um ca. 15:50 Uhr auf Ö1 gesendet. Auch hier zu finden, im Nachhinein: https://oe1.orf.at/programm/20210324/631601/Von-Telefonbuddys-und-Brieffreunden

Mit Karin Gasparitz und Max Werschitz von « Kinder brauchen Profis » im Kindergarten.
Interviews mache ich zurzeit nur mit Angel und wenn möglich draußen.
In dem Fall war ich außerdem frisch negativ getestet.

« Der schönste Sch*job der Welt »

+++ Heute um 15.30 Uhr auf Ö1 +++ Sendereihe « Moment » +++

Betreuen, bilden, die Welt verbessern – die wenig beachtete Arbeit im Kindergarten

Gesehen in einem Kindergarten.

Die Covid-Pandemie hat gezeigt, dass Kindergärten systemrelevante Einrichtungen sind. Kinder müssen betreut werden, damit Eltern arbeiten können. Doch Kindergärten sind längst keine bloßen Betreuungseinrichtungen mehr, sondern die ersten Bildungseinrichtungen, die die jungen Menschen im Land besuchen. In den bunten Stätten mit Namen wie « Sonneninsel » oder « Regenbogen » arbeiten keine « Tanten » mehr, sondern Elementarpädagoginnen und -pädagogen sowie teilweise gut ausgebildete Hilfskräfte. Allerdings sind es immer noch zu 90 Prozent Frauen.
Kinder kommen jünger in den Kindergarten als zuvor, sie verbringen dort mehr Stunden am Tag, viele haben eine andere Erstsprache als Deutsch. An den Bruchstellen der Gesellschaft arbeiten Erzieherinnen, die gleichzeitig gegen Personalmangel und den drohenden Burn-out kämpfen. Viele geben den Beruf auf; viele andere lassen sich aber immer noch ausbilden und hoffen, durch ihre Arbeit zu einer besseren Zukunft beizutragen.

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