Randnotizen und Literatur ohne « beschreibendes Chichi* »

« Céline Béal hat schlecht geschlafen… »: Meine ersten « Randnotizen » für Moment sind am letzten Montag gesendet worden und sind noch zwei Tage online: oe1.orf.at/player/20211025/655918/1635169735871

Und der nächste Beitrag – dieses Mal aber weniger persönlich – kommt am Mittwoch nächster Woche. Es geht um Barrierefreiheit und um die Frage, ob Literatur in Leichter Sprache immer noch Literatur ist.

Mit der Autorin Susanne Strnadl habe ich über ihre erste Kurzgeschichte in Leichter Sprache gesprochen und anschließend das Rauschen der Bäume mit besonderer Aufmerksamkeit gehört.

Ende September sind die drei Preisträgerinnen des « capito-Wien »-Wettbewerbs bekannt geworden. capito Wien ist Teil eines deutschsprachigen Netzwerks für barrierefreie und verständliche Information und Kommunikation. Für diesen neuen Literaturwettbewerb mussten die Autorinnen und Autoren in Leichter Sprache schreiben, also in einer speziell geregelten Sprache, die insbesondere Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten verstehen können.
Fünfzehn der bei dem Wettbewerb eingereichten Texte wurden im Buch « Einfach zum Lesen » im BoD-Verlag veröffentlicht. Der Band soll als Vorbild dienen, wie Barrierefreiheit in der Literatur verwirklicht werden kann. Aber ist Literatur in Leichter Sprache noch Literatur?

*duden.de/rechtschreibung/Chichi