Das Gift der Zigarettenenden

Und noch ein Umweltthema… Einer meiner ersten Beiträge für Moment ist gestern wiederholt worden und kann also sieben Tage nachgehört werden, und zwar genau hier: oe1.orf.at/player/20200903/611310/1599139802724

Klein, aber keine Kleinigkeit: der achtlos weggeworfene Zigarettenstummel

Laut « Naturschutzbund Österreich » werden hierzulande jedes Jahr 4,5 Billionen Zigarettenstummel weggeworfen – eine besondere Belastung für die Umwelt. In einem einzigen Stummel befinden sich bis zu 4.000 schädliche Stoffe. Das dicke Ende des genussvoll gerauchten Glimmstängels findet man im Magen vieler Tiere, es beeinträchtigt das Wachstum der Pflanzen, im Süßwasser zerfällt es erst nach 15 Jahren.

Die RaserInnen

Bolzen, Rasen, Drängen. Warum Schnellfahren auf der Straße für « cool » gehalten wird – besonders in Österreich

Meine zweite Sendung in der Moment-Schwerpunktwoche zum Thema « Tempo! Leben mit Geschwindigkeit » wird heute gesendet. 15.30 Uhr auf Ö1 und dann 7 Tage online.

Warum macht Geschwindigkeit auf der Straße so Vielen Spaß? Ob Auto, Motorrad oder Fahrrad, was passiert im Kopf eines Rasers oder einer Raserin, wenn er oder sie auf das Gaspedal steigt? Über das Randphänomen der sogenannten « RoadrunnerInnen » hinaus, die in ihrer Freizeit gerne mal mit Tempo 300 über die Autobahn jagen, gibt es in Österreich einen überdurchschnittlichen Anteil an Fahrern und Fahrerinnen, die für gewöhnlich fünf, zehn oder fünfzehn Kilometer je Stunde über dem Tempolimit fahren. Zu schnelles Fahren gilt als Kavaliersdelikt; die Gefahr dabei wird ignoriert. Kann sich die österreichische Verkehrskultur noch ändern?

Das Notwendigste ist das Tempo

Hörtipp +++ heute um 15.30 auf Ö1 +++ dann 7 Tage online hier.

Das Notwendigste ist das Tempo.
Was Geschwindigkeit für Musik- und Tanzprofis bedeutet

Adela Liculescu

« Das Notwendigste und das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo », schrieb Mozart 1777 seinem Vater. Das gilt immer noch für alle Musik- und Tanzbegeisterte, ob Klaviervirtuosin oder DJ, Flamenco-Choreograf oder TikTok-Tänzerin, Radiomoderator oder Musikforscher.
Tempo ,Tempo! Wie schnell können aber MusikerInnen überhaupt spielen? Können sie mit Beethovens verrücktem Metronom mithalten? Ist schneller immer spannender? Wie üben VirtuosInnen der Musik und Tanz die Geschwindigkeit? Was passiert in ihrem Körper, in ihrem Kopf, wenn das Tempo rast? Warum hören Menschen so gerne Musik mit 120 « beats per minute »? Ist die Musik dazu verdammt, immer flotter zu werden? Eine Recherche in verschiedenen Bereichen des Kulturlebens.

https://oe1.orf.at/programm/20200825/608939/Schwerpunkt-Tempo-Leben-mit-Geschwindigkeit

Beruf: GerichtsdolmetscherIn

Hörtipp für heute, 15:30 Uhr, auf Ö1! Mein « Moment » zum Beruf der GerichtsdometscherInnen.

Rechtsjargon und Schimpfwörter zwischen zwei Sprachen
Sprachvermittler vor Gericht

Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann werden sie kaum wahrgenommen. Jedoch sind die GerichtsdolmetscherInnen unentbehrlich für eine funktionierende Justiz. Trauungen, Scheidungen, Unternehmensgründungen, Unfälle, Straftaten… Die SprachvermittlerInnen stehen Menschen in den entscheidendsten, oft extrem emotionsgeladen Situationen ihrer Leben zur Seite und müssen stets neutral bleiben. Auf Anhieb übersetzen sie so präzis wie möglich, und zwar alles – vom juristischen Fachjargon über diverses technisches Vokabular bis hin zu Umgangssprache und Schimpfwörtern. Auch das Unübersetzbare muss vermittelt werden – denn es geht um den Rechtsstaat.

oe1.orf.at/programm/20200217/588865/Beruf-GerichtsdolmetscherIn

Bis Donnerstag online: Anti-Gewalt-Trainings für Männer

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal einen Beitrag für die ganz tolle Ö1-Sendung Moment gestaltet. Diese Story zu Anti-Gewalt-Trainings für Männer könnt ihr noch bis kommenden Donnerstag online nachhören: oe1.orf.at/player/20190516/553238/153005

Kann Mann Gewalt verlernen? Wie Vereine versuchen, Männern überbordende Aggression weg zu trainieren

Verschiedene Vereine bieten in Österreich Anti-Gewalt-Trainings an. Zielgruppe sind Freiwillige, dann Männer, die etwa im Zuge eines Ultimatums der Partnerin daran teilnehmen und Täter, die vom Amts wegen mitmachen müssen. Es geht darum, Verhalten zu verändern, indem es zunächst thematisiert und besprochen wird. Im Zuge von Rollenspielen werden konkrete Handlungsanleitungen geliefert, was der Einzelne in bestimmten Situationen tun kann. Die Methodik des Anti-Gewalt-Trainings am Beispiel der Männerberatung Wien.