Wort der Woche: « Auskunftsperson »

« Morgen, Donnerstag, wird das Parlamentsjahr 2024 eröffnet. Gleich zwei neue Untersuchungsausschüsse treten im Nationalrat zum ersten Mal zusammen. Die Personen, die vor Untersuchungsausschüsse geladen werden, sowie ihre Aussagen (oder Nicht-Aussagen), beschäftigen immer die Öffentlichkeit. Und auch darum geht es im Prozess gegen ex-Kanzler Sebastian Kurz und seinen Vertrauten Bernhard Bonelli, der heute fortgeführt wird. Beide müssen sich gegen Vorwürfe verteidigen, vor einem ähnlichen „U-Ausschuss“ 2020 falsch ausgesagt zu haben … als sie selbst Auskunftspersonen waren … »

„Auskunftsperson“ war das « Wort der Woche » von Moment am 10 Jänner: sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-moment—notizen/wort-der-woche-auskunftsperson

Der Geschmack meiner Heimat

Mein « Kulinarium » ist letzte Woche wiederholt worden und kann noch bis 28.1 nachgehört werden! sound.orf.at/radio/oe1/sendung/186463/der-geschmack-meiner-heimat

Welches Essen Ausländer:innen in Österreich besonders vermissen

Foto: Das ist für einen meiner Interviewpartner DER Geschmack seiner Heimat…

Wie schmeckt Heimat? Nach einer bestimmten Brotsorte, nach gebratenem Fleisch, nach nicht homogenisierter Milch? Nach Koriander oder hauptsächlich scharf? Wer aus Gambia, Estland, Syrien oder der Schweiz kommt, wird anders antworten als eine Österreicherin. Semmelbrösel, ein wenig Senf, eine Prise Sumak – die kleinsten Sachen helfen gegen Heimweh, vorausgesetzt sie sind in der Vorratskammer vorhanden.

Ausländerinnen und Ausländer erzählen, welches Essen sie in ihrem neuen Land besonders vermissen. Und ob der Geschmack aus der alten Heimat sich leicht in der neuen wiederfinden lässt.

Wort der Woche: « Intimus »

Um die 80 Journalistinnen und Journalisten warteten auf Sebastian Kurz am ersten Tag seines Prozesses.

Der ehemalige Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz muss sich vor Gericht verantworten: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft wirft ihm vor, vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Zusammenhang mit der Besetzung wichtiger Posten an der Spitze der Staatsholding ÖBAG falsch ausgesagt zu haben.

Diese Woche haben Medien aus dem In- und Ausland genau verfolgt, was Bernhard Bonelli, der einstige Kabinettschef von Sebastian Kurz, dazu sagt. Er kam am Montag vor Gericht zu Wort. Für die mit Spannung erwartete Befragung eines weiteren ehemaligen Spitzenbeamten, Thomas Schmid, müssen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 17. November gedulden.

Sowohl Bernhard Bonelli als auch Thomas Schmid waren bis zur Bekanntwerdung der sogenannten „Ibiza-Affäre“ der breiten Öffentlichkeit unbekannt. Sie gelten in den Medien als « Intimi » bzw. ex-Intimi des Kanzlers Kurz.

„Intimus“ ist das aktuelle « Wort der Woche » von « Moment » – mein Beitrag kann man hier nachhören: sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-moment—notizen/wort-der-woche-intimus

Sexarbeit und Liebesbeziehungen

Sexarbeitende kämpfen mit einem Kurzfilm gegen falsche Vorstellungen

« Ich will dir sagen, dass… ». Mit diesem Satz beginnen viele der Videobeiträge, die im Kurzfilm mit dem plakativen Titel « Sexarbeit und Beziehung » zu sehen sind. Darin wenden sich Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter an ihre Männer, Freundinnen und Flammen und damit indirekt an die ganze Gesellschaft. « Ich will dir sagen, dass ich nicht Beruf wechseln will », oder etwa « ich wünsche mir Vertrauen von dir », oder auch « dass wir offen kommunizieren ».
Die Autor:innen des Do it yourself – Kurzfilms sind selbst aus der Branche. Sie wollen damit gegen die Stigmatisierung ihres Berufs kämpfen. Denn diese sei der Hauptgrund, warum Liebesbeziehungen für Sexarbeitende oft ein Stück schwieriger sind, als für Menschen in anderen Berufsgruppen.

Sexarbeitende über die Fragen: Mit welchen spezifischen Schwierigkeiten sind Sexarbeitende in Partnerschaften konfrontiert? Wie entwickeln sich die Darstellungen von der Sexarbeit in Medien und Gesellschaft? Warum wollten Sexarbeitende diesen Film unbedingt selbst produzieren?

Diese Sendung ist noch 7 Tage online abrufbar: oe1.orf.at/programm/20230126/706454/Sexarbeit-und-Liebesbeziehungen

Und hier geht es zum Kurzfilm: youtube.com/watch?v=sq6ozAq5OGY

Schreibmentoring gegen Schreibblockaden

Wie sich Studierende an der Universität Wien gegenseitig vor Blockaden beim Schreiben von Arbeiten retten

Ein Stift – ein Blatt Papier. Oder öfter – eine Tastatur und ein Textbearbeitungsprogramm. Mehr braucht es nicht, um zu schreiben. Aber was tun, wenn die Wörter nicht von selbst das leere Blatt füllen?
Studierende müssen vor dem Studienabschluss mindestens eine wissenschaftliche Arbeit verfassen. Allerdings fühlen sich viele bei der Aufgabe allein gelassen. Und manch ein Abschluss scheitert letztlich an einer Schreibblockade.
Seit bald zehn Jahren hilft das Schreibmentoring-Programm der Universität Wien mit Pannenhilfe sowie allgemeinem Wissen über Schreibtechniken. Das Besondere – die Schreibgruppen werden von Mentorinnen und Mentoren geleitet, die selbst Studierende sind.

Heute ist mein Beitrag auf Ö1 gesendet worden – noch 7 Tage online: oe1.orf.at/programm/20230116/705910/Schreibmentoring-gegen-Schreibblockaden

hoppala.: Im Gegensatz zu dem, was im Beitrag zu hören ist, werden nicht 50 Studierende im Schreibmentoring betreut, sondern ca. 600!