Was vom « Turf » in Österreich blieb

Zum Stand der Dinge in Sachen Pferderennen

Eine besondere Feature/Reportage-Sendung heute: « Moment am Sonntag » um 18.15 Uhr auf Ö1 nicht verpassen! Sonst danach: 7 Tage lang hier zum Nachhören: oe1.orf.at/programm/20230917/733171/Was-vom-Turf-in-Oesterreich-blieb Aber live hören ist immer besser, finde ich.

Kaum Fohlen in den Stallungen, kaum Publikum in den Tribünen. Erlebte der Pferderennsport in den 1990er Jahren ein goldenes Zeitalter, scheint heute die Hochblüte der Rennplätze vorbei zu sein. Heuer findet zum ersten Mal kein einziges Galopprennen in Österreich statt. Der Trend geht hin zur online Wette. Viele Menschen sorgen sich um Tierwohl und Politiker um Platzmangel in wachsenden Städten. Die teilweise monumentalen Bauten aus der Kaiserzeit scheinen zur Vergessenheit verdammt zu sein – wenn nicht sogar zum Abriss.

Dennoch organisieren unermüdliche Vereinsfunktionäre weiterhin regelmäßige Trabrennen. In Wien, Baden, Wels und Ebreichsdorf donnern immer noch Pferde über die Bahnen. Staub hängt immer noch in der Luft, während fiebernde Spielerinnen und Spieler sich immer noch kein Wort des Bahnsprechers und keine Hufbewegung « ihres » Pferdes entgehen lassen.

Ein Moment am Sonntag über die gloriose Geschichte, Rückzugsgefechte und mögliche Perspektiven des Pferdesports in Österreich.

Beruf: GerichtsdolmetscherIn

Hörtipp für heute, 15:30 Uhr, auf Ö1! Mein « Moment » zum Beruf der GerichtsdometscherInnen.

Rechtsjargon und Schimpfwörter zwischen zwei Sprachen
Sprachvermittler vor Gericht

Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann werden sie kaum wahrgenommen. Jedoch sind die GerichtsdolmetscherInnen unentbehrlich für eine funktionierende Justiz. Trauungen, Scheidungen, Unternehmensgründungen, Unfälle, Straftaten… Die SprachvermittlerInnen stehen Menschen in den entscheidendsten, oft extrem emotionsgeladen Situationen ihrer Leben zur Seite und müssen stets neutral bleiben. Auf Anhieb übersetzen sie so präzis wie möglich, und zwar alles – vom juristischen Fachjargon über diverses technisches Vokabular bis hin zu Umgangssprache und Schimpfwörtern. Auch das Unübersetzbare muss vermittelt werden – denn es geht um den Rechtsstaat.

oe1.orf.at/programm/20200217/588865/Beruf-GerichtsdolmetscherIn

Bis Donnerstag online: Anti-Gewalt-Trainings für Männer

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal einen Beitrag für die ganz tolle Ö1-Sendung Moment gestaltet. Diese Story zu Anti-Gewalt-Trainings für Männer könnt ihr noch bis kommenden Donnerstag online nachhören: oe1.orf.at/player/20190516/553238/153005

Kann Mann Gewalt verlernen? Wie Vereine versuchen, Männern überbordende Aggression weg zu trainieren

Verschiedene Vereine bieten in Österreich Anti-Gewalt-Trainings an. Zielgruppe sind Freiwillige, dann Männer, die etwa im Zuge eines Ultimatums der Partnerin daran teilnehmen und Täter, die vom Amts wegen mitmachen müssen. Es geht darum, Verhalten zu verändern, indem es zunächst thematisiert und besprochen wird. Im Zuge von Rollenspielen werden konkrete Handlungsanleitungen geliefert, was der Einzelne in bestimmten Situationen tun kann. Die Methodik des Anti-Gewalt-Trainings am Beispiel der Männerberatung Wien.

Avec Sissi au château : le marketing du conte de fée à Merano

D’autres nouvelles de mon voyage au Tyrol du Sud !

Celine et SissiEn Autriche, 120 ans après sa mort, la figure de l’impératrice Elisabeth est toujours omniprésente. Symbole de la grandeur passée de l’empire austro-hongrois, sa beauté et son destin tragique l’ont fait entrer dans la légende, ainsi qu’une trilogie de films, dans les années 50, avec l’actrice Romy Schneider. Et la fascination dépasse les frontières. Au Nord de l’Italie, dans une région qui appartenait autrefois à l’empire des Habsbourg autrichiens, la petite ville thermale de Merano a fondé sa célébrité sur l’impératrice, qui aimait venir s’y reposer. Je m’y suis rendue et j’ai rencontré Sissi… en personne, ou presque.

Mon reportage a été diffusé hier par Accents d’Europe sur RFI et il est à ré-écouter, en cliquant sur la flèche en haut à droite de l’image, ici : www.rfi.fr/emission/20181123

 

Prestations sociales en baisse pour les étrangers en Autriche

« En plein débat européen sur les migrants, l’Autriche joue à nouveau les trublions. La coalition au pouvoir, qui rassemble les conservateurs et l’extrême droite sous la houlette de Sebastian Kurz a, en effet, décidé de revoir les règles de la protection sociale minimale. Autrichiens et étrangers ne sont plus traités de la même façon. Ces derniers ne peuvent plus prétendre à rien avant d’avoir passé cinq ans sur le territoire, et la maîtrise de l’allemand conditionne le montant des prestations. » Mon reportage, à la rencontre d’une mère célibataire qui applaudit à la réforme, a été diffusé hier. Il est disponible pour une réécoute sur le site d’Accents d’Europe : www.rfi.fr/emission/20180619-autriche-etrangers-prestations-sociales-migrants-suisse-turquie-lituanie-portugal