Wer Insolvenzen verwaltet

Etwas ganz Anderes heute auf Ö1, um 15.30 Uhr in der Sendung Moment. Hier geht es zum Livestream: oe1.orf.at.

Warten auf die Pleitewelle. Die Menschen hinter den Konkursverfahren

Kommt eine Pleitewelle, füllen sich ihre Auftragsbücher. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Unternehmen in eine Schieflage geraten. Sie müssen sich rasch einen Überblick verschaffen, um die richtige Entscheidung zu treffen: Ist das Unternehmen noch zu retten oder ist die Schließung nicht mehr zu vermeiden? Zwischen Geschäftsbilanzen und Gesetzen kämpfen die Insolvenzverwalter und -verwalterinnen für das Recht der Gläubiger und Gläubigerinnen, ihr Geld zurückzubekommen. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren, Hirnschmalz ist gefragt. Müssen sie auch die Augen vor dem menschlichen Leid verschließen können, das mit einem wirtschaftlichen Scheitern einhergeht? Wie gehen sie mit dem alten Leichenfledderer-Image ihres Berufs um? Was wissen Insolvenzverwalter und Verwalterinnen über Unternehmen, das wir nicht wissen?

oe1.orf.at/programm/20200608/601042/Wer-Insolvenzen-verwaltet

Heute: Das Geheimnis hinter den Skateparks

Heute um 15.30 Uhr wird meine Geschichte gesendet. Im Ö1 und hier: oe1.orf.at

Das Geheimnis hinter den Skateparks
Wie man Skateanlagen baut

Hinter den Betonlandschaften für Skater – den Stadtbewohnern wohlvertraut – steckt mehr, als die meisten von ihnen wissen, so sie nicht der « Szene » angehören. Physikalische und philosophische Überlegungen, der Anerkennungskampf einer Sportart zwischen Kinderspiel und olympischer Disziplin, Skater, die Baumeister werden, Bürger, die die Stadt mitgestalten wollen, der Trotz gegen die Legalität und der ewige Streit über die optimale Zusammensetzung von rails, curbs und banks für den perfekten flow.
Ein Blick hinter die Kulissen der Entstehung von zwei neuen Skateparks in Wien. Der eine wurde von der Gemeinde beauftragt, der andere wurde von Skatern selbst errichtet – ganz nach dem Prinzip des D.I.Y. – das steht für « do it yourself ».

Ein D.I.Y.-Skatepark in Wien

Jugendarbeit goes online

Ein Hörtipp für Mittwoch auf Ö1.

Wenn der digitale Raum Jugendzentren ersetzen muss

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie bereiten insbesondere jungen Menschen eine harte Zeit. Die Langeweile macht sich in den Wohnungen breit, die sozialen Probleme häufen sich. Gleichzeitig sind seit 13. März die Jugendzentren geschlossen. Um weiter für die Kinder und Teenager zur Verfügung zu stehen, haben manche Einrichtungen ihren Betrieb völlig auf digitale Jugendarbeit umgestellt, wie etwa die Wiener Jugendzentren. Zwischen Musikvideos und Beratung via Webchat: Die Jugendarbeiter und -arbeiterinnen stellen auf die Kommunikation via soziale Netzwerke um. Dabei geht es nicht um das Sammeln von Likes, sondern um das Angebot von Unterstützung. Letztlich ist es ein Prinzip der offenen Jugendarbeit, Angebote an die Lebenswelten der Heranwachsende anzupassen. Zu deren Lebenswelten gehören seit langem auch Instagram, TikTok und Discord.

oe1.orf.at/programm/20200408/594819/Jugendarbeit-goes-online

 

Beruf: GerichtsdolmetscherIn

Hörtipp für heute, 15:30 Uhr, auf Ö1! Mein « Moment » zum Beruf der GerichtsdometscherInnen.

Rechtsjargon und Schimpfwörter zwischen zwei Sprachen
Sprachvermittler vor Gericht

Wenn sie ihre Arbeit gut machen, dann werden sie kaum wahrgenommen. Jedoch sind die GerichtsdolmetscherInnen unentbehrlich für eine funktionierende Justiz. Trauungen, Scheidungen, Unternehmensgründungen, Unfälle, Straftaten… Die SprachvermittlerInnen stehen Menschen in den entscheidendsten, oft extrem emotionsgeladen Situationen ihrer Leben zur Seite und müssen stets neutral bleiben. Auf Anhieb übersetzen sie so präzis wie möglich, und zwar alles – vom juristischen Fachjargon über diverses technisches Vokabular bis hin zu Umgangssprache und Schimpfwörtern. Auch das Unübersetzbare muss vermittelt werden – denn es geht um den Rechtsstaat.

oe1.orf.at/programm/20200217/588865/Beruf-GerichtsdolmetscherIn

Wie Frauen Geburten planen

Meine neue Moment-Sendung wird heute gesendet! Zu hören heute um 15.30 Uhr auf Ö1 und dann sieben Tage online: oe1.orf.at/player/20191217/582392

Projekt: Geburt
Frauen zur Frage, wie sie sich auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet haben

Heutzutage haben werdende Mütter bei Planung und Gestaltung der Geburt ihrer Kinder mehr Freiheiten als je zuvor. Diese kann im Spital, in einem Geburtshaus oder zu Hause stattfinden – im Kreißsaal, einem Bett oder einer Badewanne. Mit oder ohne Begleitperson. Mit oder ohne Schmerzmittel. Während der Schwangerschaft wird an dem Projekt « Geburt » gefeilt. Kurse werden besucht, Bücher gekauft, Obst und Gemüse gegessen, körperliche und mentale Übungen gemacht – mit mehr oder weniger Fleiß. Das war nicht immer so; vor ein paar Jahrzehnten hatten Schwangere kaum Entscheidungsfreiräume und wenig Zugang zu Informationen. Doch – macht die Vielfalt an Möglichkeiten die Geburtsplanung nicht zu einer schwierigen Sache?

oe1.orf.at/programm/20191217/582392/Wie-Frauen-Geburten-planen

PS – Ein Ausschnitt der Reaktionnen von ZuhörerInnen nach der Sendung wurde am nächsten Tag gesendet: oe1.orf.at/player/20191218/582448/1576680581172