Des femmes excisées, en Autriche ? Beaucoup d’Autrichiens l’ignorent, mais les mutilations génitales féminines ne sont pas un problème concernant uniquement de lointaines régions du globe. Elles concernent actuellement quelque 11 000 femmes dans la petite république d’Europe centrale aux 9 millions d’habitants. C’est le chiffre révélé par un rapport au mois de septembre. La situation est comparable dans d’autres pays d’Europe. Comment les femmes concernées sont-elles prises en charge en Autriche ? Ce n’est pas toujours facile… Mon reportage à ce sujet a été diffusé hier par Accents d’Europe sur RFI (à partir de 10’00 environ).
Catégorie : immigration
En un mot : « Leitkultur »
Pour Accents d’Europe de ce mercredi, j’ai décortiqué un drôle de mot qui a fait son apparition dans l’actualité autrichienne : « Leitkultur », qui pourrait se traduire par « culture dominante ». Le gouvernement chrétien démocrate a lancé une commission qui doit déterminer ce qu’est la culture autrichienne. Peut-on être un bon Autrichien même si on n’aime pas la musique des fanfares traditionnelles des villages alpins ? C’est une question qu’on se pose (presque) sérieusement en Autriche en ce moment. Le centre droit essaye de récupérer la question identitaire… C’est à écouter ici (après 15’25): www.rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20240410-les-drones-nouvel-outil-de-puissance-turque
Gewalt durch Verheiratung
Ein Verein in Wien hilft Frauen, die zwangsverheiratet werden oder wurden
Die Europäische Union hat sich vergangene Woche zum ersten Mal auf ein gemeinsames Vorgehen in der Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen geeinigt. Zwangsheirat ist eine von sieben Gewaltformen, für die nun Definitionen und Strafrahmen in den verschiedenen Mitgliedsländern harmonisiert werden. Die europäische Richtlinie soll es auch ermöglichen, mehr Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.
Viele falsche Vorstellungen um das Thema erschweren den Kampf gegen die Zwangsverheiratung, obwohl Schätzungen zufolge jährlich um die 200 Frauen in Österreich betroffen sind. Gängig sind die Ansichten, Zwangsheirat passiere nur in fremden Ländern, haben mit dem Islam zu tun, oder es gehe stets um ältere Männer und jüngere Bräute.
Wer sind diese Frauen? Was bedeutet eine Zwangsehe für die Betroffenen? Und wie kann ihnen geholfen werden? Meine Recherche über das Phänomen Zwangsheirat in Österreich und die Arbeit des spezialisierten Vereins Orient Express ist hier nachzuhören (25 Minuten): oe1.orf.at/programm/20240215/749853/Gewalt-durch-Verheiratung
Der Geschmack meiner Heimat
Mein « Kulinarium » ist letzte Woche wiederholt worden und kann noch bis 28.1 nachgehört werden! sound.orf.at/radio/oe1/sendung/186463/der-geschmack-meiner-heimat
Welches Essen Ausländer:innen in Österreich besonders vermissen

Wie schmeckt Heimat? Nach einer bestimmten Brotsorte, nach gebratenem Fleisch, nach nicht homogenisierter Milch? Nach Koriander oder hauptsächlich scharf? Wer aus Gambia, Estland, Syrien oder der Schweiz kommt, wird anders antworten als eine Österreicherin. Semmelbrösel, ein wenig Senf, eine Prise Sumak – die kleinsten Sachen helfen gegen Heimweh, vorausgesetzt sie sind in der Vorratskammer vorhanden.
Ausländerinnen und Ausländer erzählen, welches Essen sie in ihrem neuen Land besonders vermissen. Und ob der Geschmack aus der alten Heimat sich leicht in der neuen wiederfinden lässt.
„Österreich war mir zu eng“
Architekt Dietmar Feichtinger: von Bruck an der Mur in die banlieue



Nicht sicher wohin, aber er wollte weg. Großbritannien? Deutschland? Es wurde Frankreich. In den späten Achtzigerjahren staunte Dietmar Feichtinger als junger Architekt über die ambitionierte Pariser Baupolitik. Der Steirer etablierte sich bald in einem Vorort der französischen Hauptstadt. Dort, in Montreuil, erlebte er, wie die banlieue zu einer Bühne für immer wiederkehrende Unruhen wurde.
Der heute mehrfach preisgekrönte Baukünstler reflektiert für Ö1 über seinen doch liebenswerten Wohnort; darüber, wie seine Arbeit sich von seiner Erfahrung als Ausländer nährt; und wie sich aus der Entfernung sein Blick auf die österreichische Heimat geändert hat.
Mein Beitrag wurde im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts « Auslandsösterreicher*innen » am Nationalfeiertag gesendet. Hier geht es zum Beitrag (ab 17:50), bis Donnertag: oe1.orf.at/programm/20231026/738956/Paris-mon-amour
