La directive européenne sur la transparence sur les salaires doit être déclinée et mise en œuvre dans chaque pays à partir du 7 juin. Cette réglementation, adoptée il y a trois ans, doit servir à améliorer l’égalité salariale entre hommes et femmes. Mais la plupart des capitales ne l’ont toujours pas transposée dans leur droit national ! Seules l’Italie et la Slovaquie sont prêtes. En France, où les femmes gagnent près de 22% de moins que les hommes en moyenne, et 4% à emploi égal, le gouvernement espère remettre sa copie au Parlement courant juin, mais le texte ne satisfait ni les syndicats ni le patronat. Vienne n’est pas non plus dans les clous. En Autriche aussi, les femmes sont toujours moins payées à emploi égal mais les stéréotypes de genre restent aussi très présents dans le choix des métiers. C’est particulièrement le cas dans l’industrie, alors que Vienne aimerait redynamiser le secteur en manque de main-d’œuvre. Mon reportage, diffusé le 3 juin dans Accents d’Europe, peut être écouté ici : www.rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20260603-en-europe-l-%C3%A9galit%C3%A9-salariale-progresse-lentement
Catégorie : Monde du traval
Kommt das Zeitalter der Frauen in der Industrie?
Gestern habe ich für die gemeinsame Schwerpunktwoche « Industrie » von Radiokolleg und Moment gleich zwei Beiträge für Ö1 produziert.
Am Vormittag fragte ich mich in Radiokolleg, ob sich im produzierenden Bereich ein Zeitalter der Frauen anbahnt. Nur ein Drittel der Beschäftigten in der Industrie ist weiblich – und die Frauen arbeiten vor allem in der Verwaltung -, aber es wird auf einen Wandel gehofft und daran gearbeitet. Ich habe mich dort umgehört, wo einst die Tabakarbeiterinnen die Industrialisierung geprägt haben. Hier zum Nachhören, ab 48:00: oe1.orf.at/programm/20260429/829666/Industriestandort-Oesterreich-3
Am Nachmittag ging es in Moment weiter. In der Sendung schildern eine Arbeiterin, eine Technikerin und eine Managerin, wie sie trotz Barrieren ihren Weg in die Industrie gefunden haben. Wer mag, kann die Sendung hier nachhören: oe1.orf.at/programm/20260429/829680/Wie-Frauen-ihren-Weg-in-die-Industrie-finden
Abwäscher. Unsichtbare Helden der Gastronomie

Haubenrestaurants definieren sich über den Küchenchef oder die Küchenchefin. Neben Stars am Herd finden auch manchmal Sous-Chefs, Sommeliers oder die Bar-Chefin Erwähnung in kulinarischen Berichten. Auch ein kunstvolles Service wird sowohl von der fachmännischen Kritik als auch von den Gästen wahrgenommen und eventuell finanziell wertgeschätzt.
Hinter den Kulissen müssen jedoch viele andere werken, damit feines Essen auf die Teller kommt. Und damit die Teller überhaupt sauber sind, arbeitet einer, der nach allgemeiner Auffassung zuunterst in der Küchenhierarchie steht: der Abwäscher.
Diese diskreten Mitarbeiter – zumeist ausländische Männer – müssen schnell, fit und belastbar sein. Nach düsterer Eigenerfahrung hinter dem Abwasch nannte sie George Orwell einst « Sklaven der modernen Zeit ». Ihre Arbeit deutete der englische Schriftsteller als Affront gegen die Zivilisation. 90 Jahre später – und nach der Erfindung der Spülmaschine – haben sich die Arbeitsverhältnisse glücklicherweise verbessert.
Hier könnt ihr meinen letzten Beitrag hören: https://oe1.orf.at/programm/20250115/782214/Die-Abwaescher
Wer aller das Lehrpersonal unterstützt
Von Schulwarten, Schulsekretärinnen, Schulsozialarbeitern und anderem Schulpersonal

An vielen Orten fehlen die nötigen Lehrkräfte, doch die Verantwortlichen haben eine Lösung: mehr Supportpersonal. Dieses soll Nebenaufgaben übernehmen, damit Lehrerinnen und Lehrer sich auf das Pädagogische konzentrieren können. In einer Klasse versucht etwa ein Schulassistent, zwei unruhige Schüler dazu zu bringen, dass sie auf den Unterricht aufpassen. Im Beratungsraum nebenan organisiert der Schulsozialarbeiter Hilfe für eine Schülerin mit psychischen Problemen. In der Direktion versucht sich eine sprachgewandte Schulsekretärin an Türkisch und Arabisch und informiert Eltern. Und der Schulwart, die Raumpflegerin? Sie sind vom Zustand der Schultoiletten etwas befremdet, aber geben den Kampf für ein ordentliches Schulgebäude nicht auf.
Einblicke in den Alltag hinter den Schulkulissen.
Ich habe den dritten Teil der Moment-Themenwoche « Arbeiten in der Schule » gestaltet. Die Sendung wurde am Mittwoch gesendet und Interessierte können sie hier nachhören: https://oe1.orf.at/programm/20241211/778953/Wer-aller-das-Lehrpersonal-unterstuetzt
En Autriche, les 50 ans du service civique, pilier de la solidarité
Au départ, ils étaient quelques centaines d’objecteurs de conscience qui refusaient le service militaire et à qui on a décidé de permettre de rendre service à la nation sans prendre les armes. À vrai dire, on ne savait pas trop quoi faire d’eux… Le service civique a vu le jour il y a tout juste 50 ans en Autriche. Bien loin de ces débuts modestes, il est
aujourd’hui considéré comme une école de la solidarité et un pilier très important de la société… mais peut-être pas aussi solide qu’on le pense.
Mon reportage diffusé dans Accents d’Europe sur RFI, à réécouter ici (vers 10:20): fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20241203-en-autriche-les-50-ans-du-service-civique-pilier-de-la-solidarit%C3%A9
