Von Kentern und dem KI-Hype

Diese Woche habe ich zwei kurze Beiträge für Moment gestaltet.

  • Heute haben wir unsere Rubrik Wort der Woche dem « Kentern » gewidmet.
« Kentersichere » Schiffe: Clemens Strasser und sein Team testen anhand Holzmodelle die Stabilität von Kreuzfahrtschiffen und Fischerbooten.

Vor einer Woche verunglückte ein Schiff im Mittelmeer. Ein Fischkutter. An Bord: 500 bis 750 Migrantinnen und Migranten und Menschen auf der Flucht, die von Libyen über Italien nach Europa gelangen wollten. Der Kutter ist rund 50 Seemeilen (90 Kilometer) südwestlich von Griechenland in Schwierigkeit geraten. 104 Menschen überlebten; für die anderen gibt es heute keine Hoffnung mehr. Der besonders dramatische Schiffbruch wird seitdem intensiv besprochen – in Griechenland, wo am Wochenende gewählt wird, und über die Grenzen hinaus. Noch viele Fragen sind offen; Die UNO fordert Ermittlungen sowohl zum Ablauf des Unfalls als auch zur Rolle der griechischen Küstenwache, die Kontakt mit dem Schiff aufgenommen hatte.
Was man bisher weiß: Das Schiff war übervoll und ist gekentert.

Lire la suite « Von Kentern und dem KI-Hype »

Ei offiziell. Die Institutionen in Sachen Ei.

Wer sich von Berufs wegen mit Eiern beschäftigt

Sie kennen vielleicht nicht die Antwort auf das Henne-Ei-Problem, aber einiges über Eier wissen sie schon. Sie zählen, klassifizieren, dokumentieren, kontrollieren Eier – und bewerben sie. Sie ermitteln Preisentwicklungen und Qualitätsmerkmale. Sie sitzen in nationalen und internationalen Gremien. Sie wissen, wie viele Eier jeden Tag in Österreich gelegt werden und wie gelb das Gelbe vom Ei sein soll.

Aber die Öffentlichkeit weiß wenig über sie. Was machen eigentlich Eierorganisationen wie die „Österreichische Eierdatenbank“ oder die „International Egg Commission“? Warum messen Menschen in Laboren Parameter wie Eiklarindex oder Eierschalenbruchfestigkeit? Warum wird der Welteitag im Oktober gefeiert und wie hat einer seiner Erfinder das silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich bekommen?

(Bild: Martin Gierus und der texture analyzer, Universität für Bodenkultur Wien)

Gestern hat die Ei-Themenwoche von « Moment » mit meiner Sendung begonnen.

Eine Sendung über Eierfrauen und -männer und ihre Arbeit im Hintergrund des landwirtschaftlichen Sektors. Hier noch 6 Tage zum Nachhören: oe1.orf.at/programm/20230403/715398/Die-Institutionen-in-Sachen-Ei (und hier die Anmoderation, die aus irgendeinem Grund weggeschnitten worden ist: oe1.orf.at/player/20230403/715397/1680528601991.582)

En un mot : « Pfusch »

Avec la crise, l’économie parallèle se développe et avec elle, le « Pfusch » !

En allemand, le mot désigne, dans le langage familier, un travail bâclé. Mais en Autriche, il a un second emploi : le « Pfusch », c’est du travail au noir. Pour me faire une idée plus concrète de ce Pfusch à l’autrichienne, j’ai interviewé le chercheur Friedrich Schneider – le « pape du Pfusch » – et quelques Viennois, qui se sont avérés spécialistes de la question… Pour entendre tout ça, c’est ici, dans la chronique « En un mot », tous les mercredis en fin d’émission dans « Accents d’Europe » sur RFI (à partir de 15’00) : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20230329-le-difficile-parcours-des-journalistes-bi%C3%A9lorusses-en-exil

Sexarbeit und Liebesbeziehungen

Sexarbeitende kämpfen mit einem Kurzfilm gegen falsche Vorstellungen

« Ich will dir sagen, dass… ». Mit diesem Satz beginnen viele der Videobeiträge, die im Kurzfilm mit dem plakativen Titel « Sexarbeit und Beziehung » zu sehen sind. Darin wenden sich Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter an ihre Männer, Freundinnen und Flammen und damit indirekt an die ganze Gesellschaft. « Ich will dir sagen, dass ich nicht Beruf wechseln will », oder etwa « ich wünsche mir Vertrauen von dir », oder auch « dass wir offen kommunizieren ».
Die Autor:innen des Do it yourself – Kurzfilms sind selbst aus der Branche. Sie wollen damit gegen die Stigmatisierung ihres Berufs kämpfen. Denn diese sei der Hauptgrund, warum Liebesbeziehungen für Sexarbeitende oft ein Stück schwieriger sind, als für Menschen in anderen Berufsgruppen.

Sexarbeitende über die Fragen: Mit welchen spezifischen Schwierigkeiten sind Sexarbeitende in Partnerschaften konfrontiert? Wie entwickeln sich die Darstellungen von der Sexarbeit in Medien und Gesellschaft? Warum wollten Sexarbeitende diesen Film unbedingt selbst produzieren?

Diese Sendung ist noch 7 Tage online abrufbar: oe1.orf.at/programm/20230126/706454/Sexarbeit-und-Liebesbeziehungen

Und hier geht es zum Kurzfilm: youtube.com/watch?v=sq6ozAq5OGY

Retraite des femmes : 40 % de moins que les hommes

Dans l’Union européenne, les femmes touchent en moyenne 30 % de retraite que les hommes. En Autriche, l’inégalité est encore plus criante, puisqu’elle atteint 40 %. C’est l’un des pays européens où ce « gender-pension-gap » est le plus grand. Temps partiel, grossesses et éducation des enfants, mais aussi manque d’information : les causes sont multiples. Mon reportage sur la question, réalisé pour l’émission Accents d’Europe, est disponible sur le site de RFI. C’était une émission consacrée à la réforme des systèmes de retraite : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20220907-quelle-r%C3%A9forme-pour-les-retraites