La « bourgeoisie âpre » (rohe Bürgerlichkeit)

Pour Libération en ce dimanche de vote.

Alors que le parti conservateur ÖVP pourrait atteindre 20% aux élections municipales et régionales ce week-end, le sociologue allemand Wilhelm Heitmeyer explicite un terme de son invention, «rohe Bürgerlichkeit» : «âpreté bourgeoise» ou «bourgeoisie brutale». Un terme qu’il utilise pour qualifier la radicalisation d’une certaine droite.

En Autriche, la droite traditionnelle, le parti chrétien-démocrate ÖVP, pourrait doubler son score de 2015 lors des élections municipales et régionales ce dimanche à Vienne – de 9 à 20 %. Certains commentateurs expliquent le succès du candidat Gernot Blümel, qui est aussi ministre des Finances en Autriche, par son style «bourgeois âpre», un style déjà adopté depuis 2015 par le jeune chancelier du pays et camarade de longue date de Blümel, Sebastian Kurz. L’«âpreté bourgeoise» ou «bourgeoisie brutale» (rohe Bürgerlichkeit en allemand) est un concept du sociologue allemand Wilhelm Heitmeyer, réputé pour ses travaux sur la violence, l’extrême droite et les phénomènes de désintégration sociale.

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Das Gift der Zigarettenenden

Und noch ein Umweltthema… Einer meiner ersten Beiträge für Moment ist gestern wiederholt worden und kann also sieben Tage nachgehört werden, und zwar genau hier: oe1.orf.at/player/20200903/611310/1599139802724

Klein, aber keine Kleinigkeit: der achtlos weggeworfene Zigarettenstummel

Laut « Naturschutzbund Österreich » werden hierzulande jedes Jahr 4,5 Billionen Zigarettenstummel weggeworfen – eine besondere Belastung für die Umwelt. In einem einzigen Stummel befinden sich bis zu 4.000 schädliche Stoffe. Das dicke Ende des genussvoll gerauchten Glimmstängels findet man im Magen vieler Tiere, es beeinträchtigt das Wachstum der Pflanzen, im Süßwasser zerfällt es erst nach 15 Jahren.

Un nouveau mémorial de la Shoah à Vienne : pourquoi maintenant ?

L’Autriche va ériger un nouveau mémorial de la Shoah. Le chantier vient de démarrer à Vienne et doit s’achever à l’automne 2021. L’occasion d’une réflexion sur le passé de l’Autriche, le travail de mémoire et l’antisémitisme actuel, j’en parlais avec Juliette Rengeval dans Accents d’Europe sur RFI la semaine dernière et c’est à écouter ici (à partir de 6’20) : www.rfi.fr/fr/podcasts/20200701

Wer Insolvenzen verwaltet

Etwas ganz Anderes heute auf Ö1, um 15.30 Uhr in der Sendung Moment. Hier geht es zum Livestream: oe1.orf.at.

Warten auf die Pleitewelle. Die Menschen hinter den Konkursverfahren

Kommt eine Pleitewelle, füllen sich ihre Auftragsbücher. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Unternehmen in eine Schieflage geraten. Sie müssen sich rasch einen Überblick verschaffen, um die richtige Entscheidung zu treffen: Ist das Unternehmen noch zu retten oder ist die Schließung nicht mehr zu vermeiden? Zwischen Geschäftsbilanzen und Gesetzen kämpfen die Insolvenzverwalter und -verwalterinnen für das Recht der Gläubiger und Gläubigerinnen, ihr Geld zurückzubekommen. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren, Hirnschmalz ist gefragt. Müssen sie auch die Augen vor dem menschlichen Leid verschließen können, das mit einem wirtschaftlichen Scheitern einhergeht? Wie gehen sie mit dem alten Leichenfledderer-Image ihres Berufs um? Was wissen Insolvenzverwalter und Verwalterinnen über Unternehmen, das wir nicht wissen?

oe1.orf.at/programm/20200608/601042/Wer-Insolvenzen-verwaltet

Heute: Das Geheimnis hinter den Skateparks

Heute um 15.30 Uhr wird meine Geschichte gesendet. Im Ö1 und hier: oe1.orf.at

Das Geheimnis hinter den Skateparks
Wie man Skateanlagen baut

Hinter den Betonlandschaften für Skater – den Stadtbewohnern wohlvertraut – steckt mehr, als die meisten von ihnen wissen, so sie nicht der « Szene » angehören. Physikalische und philosophische Überlegungen, der Anerkennungskampf einer Sportart zwischen Kinderspiel und olympischer Disziplin, Skater, die Baumeister werden, Bürger, die die Stadt mitgestalten wollen, der Trotz gegen die Legalität und der ewige Streit über die optimale Zusammensetzung von rails, curbs und banks für den perfekten flow.
Ein Blick hinter die Kulissen der Entstehung von zwei neuen Skateparks in Wien. Der eine wurde von der Gemeinde beauftragt, der andere wurde von Skatern selbst errichtet – ganz nach dem Prinzip des D.I.Y. – das steht für « do it yourself ».

Ein D.I.Y.-Skatepark in Wien