La lutte contre les mariages forcés

Mardi 6 février 2024, le Conseil de l’Union européenne et le Parlement européen ont trouvé un accord sur la première directive pour lutter contre les violences faites aux femmes à l’échelle de l’Union. Un texte novateur, un peu en demi-teinte, qui aborde la question du mariage forcé comme une violence sexiste, et pas comme étant liée à l’origine ou à la religion. 

C’est un phénomène dont on peine à prendre véritablement la mesure en Europe. En Autriche, cela pourrait concerner quelque 200 personnes chaque année. C’est le sujet de mon reportage diffusé aujourd’hui dans Accents d’Europe sur RFI (début à 14:05) : rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20240228-l-impact-des-%C3%A9crans-sur-le-d%C3%A9veloppement-des-enfants-en-d%C3%A9bat

Gewalt durch Verheiratung

Ein Verein in Wien hilft Frauen, die zwangsverheiratet werden oder wurden

Die Europäische Union hat sich vergangene Woche zum ersten Mal auf ein gemeinsames Vorgehen in der Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen geeinigt. Zwangsheirat ist eine von sieben Gewaltformen, für die nun Definitionen und Strafrahmen in den verschiedenen Mitgliedsländern harmonisiert werden. Die europäische Richtlinie soll es auch ermöglichen, mehr Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.

Viele falsche Vorstellungen um das Thema erschweren den Kampf gegen die Zwangsverheiratung, obwohl Schätzungen zufolge jährlich um die 200 Frauen in Österreich betroffen sind. Gängig sind die Ansichten, Zwangsheirat passiere nur in fremden Ländern, haben mit dem Islam zu tun, oder es gehe stets um ältere Männer und jüngere Bräute.
Wer sind diese Frauen? Was bedeutet eine Zwangsehe für die Betroffenen? Und wie kann ihnen geholfen werden? Meine Recherche über das Phänomen Zwangsheirat in Österreich und die Arbeit des spezialisierten Vereins Orient Express ist hier nachzuhören (25 Minuten): oe1.orf.at/programm/20240215/749853/Gewalt-durch-Verheiratung

Wie ich Nachbarschaft anlege

Persönliche Strategien für das Nebeneinanderwohnen

Meine Frau ist da mehr friedensstiftend … Ich bin für Vendetta! »

In der postmodernen Stadt herrscht Anonymität und es gilt vor allem, die eigene Privatsphäre zu schützen. „Die Jungen kommen sich nicht mehr vorstellen, wenn sie einziehen“, bedauert eine Wienerin. Die Nachbarinnen und Nachbarn wechseln öfter, sie kommen teilweise von weit weg und ziehen nach einigen Jahren wieder aus. Auch am Land arbeitet man weniger oft am Feld zusammen, nicht mehr das ganze Dorf trifft sich sonntags in der Kirche. Gesellschaft findet vermehrt in digitalen Räumen statt.

Welche Rolle spielt Nachbarschaft für die Menschen in Österreich? Messen sie der Beziehung zu den Menschen im Haus oder der Wohnung nebenan im globalisierten Zeitalter immer noch eine besondere Bedeutung bei? Und welche Strategien verfolgen sie im Umgang mit ihm – damit sich das Leben nebeneinander nicht nur friedlich abspielt, sondern vielleicht noch Vorteile mit sich bringt?

Ich habe für „Moment“ im Gemeindebau und am Bauernhof, bei Jung und Alt, bei Alteingesessenen und Neuzugezogenen nachgefragt. Das war Teil 1 einer Themenwoche „Nachbarschaft“; die Sendung wurde gestern ausgestrahlt: sound.orf.at/radio/oe1/sendung/188356/wie-ich-nachbarschaft-anlege

En Autriche, les courses hippiques veulent renouer avec leur popularité d’antan

Ogi Crowdtrotter, cheval de course financé par un modèle participatif, sous l’impulsion de Lukas Käfer.

Il y a encore quelques années, les courses de chevaux, galop ou trot attelé, étaient très populaires. Mais les temps changent, en Autriche, cette année, pour la première fois dans l’histoire récente, il n’y a eu aucune course de galop. Le trot semble à son tour menacé. Pourquoi ? Est-ce sans appel ? Mon reportage à l’hippodrome historique de Krieau, à Vienne, a été diffusé dans Accents d’Europe sur RFI le 4 décembre et vous pouvez le ré-écouter ici, en fin d’émission (vers 14 min.): rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20231204-l-allemagne-%C3%A0-l-heure-du-questionnement

La fin d’une « success story » autrichienne 

La crise a eu raison du milliardaire tyrolien René Benko. Il avait arrêté l’école à 17 ans pour se retrouver, à 46 ans, à la tête d’une holding tentaculaire, active notamment dans les secteurs du commerce et de l’immobilier, et d’une fortune estimée à plus de 5 milliards et demi d’euros. La faillite de sa holding, Signa, laisse des traces dans toute l’Europe centrale.

Je donnais quelques éléments d’explication sur cette faillite dans Accents d’Europe sur RFI mercredi dernier (vers 13 min) : www.rfi.fr/fr/podcasts/accents-d-europe/20231213-transition-%C3%A9cologique-des-d%C3%A9cisions-politiques-aux-petits-gestes-citoyens