Von Kentern und dem KI-Hype

Diese Woche habe ich zwei kurze Beiträge für Moment gestaltet.

  • Heute haben wir unsere Rubrik Wort der Woche dem « Kentern » gewidmet.
« Kentersichere » Schiffe: Clemens Strasser und sein Team testen anhand Holzmodelle die Stabilität von Kreuzfahrtschiffen und Fischerbooten.

Vor einer Woche verunglückte ein Schiff im Mittelmeer. Ein Fischkutter. An Bord: 500 bis 750 Migrantinnen und Migranten und Menschen auf der Flucht, die von Libyen über Italien nach Europa gelangen wollten. Der Kutter ist rund 50 Seemeilen (90 Kilometer) südwestlich von Griechenland in Schwierigkeit geraten. 104 Menschen überlebten; für die anderen gibt es heute keine Hoffnung mehr. Der besonders dramatische Schiffbruch wird seitdem intensiv besprochen – in Griechenland, wo am Wochenende gewählt wird, und über die Grenzen hinaus. Noch viele Fragen sind offen; Die UNO fordert Ermittlungen sowohl zum Ablauf des Unfalls als auch zur Rolle der griechischen Küstenwache, die Kontakt mit dem Schiff aufgenommen hatte.
Was man bisher weiß: Das Schiff war übervoll und ist gekentert.

Wie kentert ein Schiff eigentlich? Was heißt « kentern » genau? Das habe ich Clemens Strasser gefragt. Er ist der Geschäftsführer der sehr spannenden Schiffbautechnischen Versuchsanstalt in Wien GmbH.

Die kurzen Beiträge von Moment bleiben länger online, als die langen Reportagen. Interessierte finden sie in der ORF-Sound-App (und in anderen Apps) oder online: sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-moment—notizen/wort-der-woche-kentern

*** Wer sich für KI interessiert oder gerne besser verstehen würde, wie KI die Gesellschaft verändert, dem empfehle ich den Newsletter Automated Society vom NGO AlgorithmWatch. Er liefert kritische und vor allem klare Erklärungen, finde ich: automatedsociety.algorithmwatch.org ***

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